Neue Chancen für Glücksjäger

An der Elfenbein-Küste im Südwesten Afrikas ist eine neue Großstadt im Entstehen begriffen. Sie heißt Abidjan und ist heute das Ziel vieler internationaler Glückssucher. Sie werden angezogen durch die zukünftige Bedeutung der jungen Hafenstadt, von der man erwartet, daß sie in naher Zukunft der wichtigste Hafen von ganz Mittelafrika sein und einen jährlichen Güterumschlag von rund 800 000 t verzeichnen werde. Die Preise in dieser Stadt bewegen sich in phantastischen Höhen. Eine kurze Taxifahrt kostet 15 DM, für ein Mittagessen in einem durchschnittlichen Lokal bezahlt man 35 DM, für einen Whisky-Soda 25 DM.

Schlecht gestimmt

Die sozialdemokratische Fraktion des badischen Landtages hat gegen eine Aufbesserung der Pfarrerbesoldung gestimmt, weil „die Masse der katholischen Geistlichen erst vor wenigen Tagen von der Kanzel herunter gegen die SPD vorgegangen sei.“

Wahlvorschriften

Der Oberste Bundesgerichtshof in den USA hat eine interessante verfassungsrechtliche Frage entschieden, die durch eine Rebellion der Süddemokraten gegen Truman aufgeworfen worden war. Es handelt sich darum, ob die sogenannten Elektoren – so heißen die Wahlmänner, die in der amerikanischen Präsidentenwahl vom Volk gewählt werden und ihrerseits dann den Präsidenten wählen – auf einen Präsidentschaftskandidaten festgelegt werden können oder nicht. Das Bundesgericht entschied, daß eine Partei die Elektoren zwingen könne, ihre Stimme dem Parteikandidaten zu geben.

Keine Vatikan-Mission