Als erste Regionalbank im Bundesgebiet legt die Württembergische Bank (früher Württembergische Notenbank). Stuttgart, ihre Bilanz auf den 31. Dezember 1951 vor. Zuzüglich Vortrag entstand ein Gewinn von 0,27 Mill. DM, aus dem auf das AK von 3,5. Mill. eine Dividende von 5 v. H. ausgeschüttet wurde. Das Geschäftsvolumen hat sich gegenüber den Vorjahren beträchtlich erweitert

Die Deutsche Schiffskreditbank AG., Hamburg, erzielte per 31. Dezember 1951 einen Reingewinn von 31 900 DM, aus dem 6 v. H. Dividende auf das AK von 0,3 Mill. DM verteilt wurden. Das Geschäftsjahr 1951 hat sich zufriedenstellend entwickelt, das AK wurde inzwischen auf 1,5 Mill. DM erhöht.

Die Landeszentralbank von Niedersachsen berichtet für 1951 über eine Steigerung der Umsätze und – insbesondere im Devisengeschäft und in der Devisenbewirtschaftung – eine Erweiterung des Aufgabengebiets. In den Hauptgeschäftszweigen haben sich die Umsätze um 17,9 Mrd. DM = 26,1 v. H. auf 86,7 Mrd. DM erhöht. Die Zunahme betrug im Giroverkehr 17,2 Mrd. DM – 27,1 v. H., im Wechselgeschäft 207 Mill. DM – 7 v. H. und im Lombardverkehr 566 Mill. DM – 22,4 v. H. Der Wertpapierbestand hat um 0,7 Mill. DM zugenommen, während die Ausgleichsforderungen geringfügig, um 345 000 DM abgenommen haben. Die Veränderungen der übrigen Aktiven beruhen im wesentlichen auf den Bewegungen des Zahlungsverkehrs, Auf der Passivseite haben sich die Einlagen um 63,6 Mill. DM erhöht. Die Einlagensteigerung und die gleichzeitige Verminderung der Kredite ermöglichten einen Abbau der bei der Bank deutscher Länder aufgenommenen Refinanzierungskredite um 116,6 Mill. DM, wovon 18,7 Mill. DM auf Indossamentsverbindlichkeiten und 97,9 Mill. DM auf Lombard Verpflichtungen entfielen. Von dem mit 9 Mill. DM ausgewiesenen Reingewinn des Jahres 1951 werden 1,8 Mill. DM der gesetzlichen Rücklage zugewiesen. Der Betrag von 7,2 Mill. DM wird an das Land Niedersachsen abgeführt, in dessen Besitz sich das gesamte Grundkapital der Landeszentralbank befindet.

Das AK der Ruhrchemie AG. Oberhausen-Holten, wurde von 28 Mill. auf 40 Mill. DM erhöht, durch Ausgabe von Namensaktien zum Nennbetrag von 300 DM. Die jungen Aktien wurden von den Aktionären der Ruhrchemie AG. übernommen.

Die Scholven-Chemie AG. hat am 2. Mai mit der Mineral-51 Verarbeitung begonnen. Es wird zunächst mit einem Jahresdurchsatz von 200 000 t Rohöl gerechnet.

Der AR der Dortmunder Union-Brauerei AG. wird den Aktionären für das Geschäftsjahr 1951 eine Dividende von 5 v. H. vorschlagen. Die HV findet am 5. Juni statt. Wie verlautet, verlief das Geschäftsjahr befriedigend.

Die Hofbrauhaus Nicolay AG., Hanau, legt ihre Bilanz per 30. September 1951 vor, die ohne Gewinn und Verlust abschließt.