Der Fachverband Werkzeugindustrie kann über sehr erfreuliche Exporterfolge seiner Mitgliedsfirmen berichten: hatte die Ausfuhr 1950 einen Wert von 142 Mill. DM, so ist sie 1951 auf 263 Mill. DM angewachsen. Der Exportanteil dieser Branche, die eine der exportintensivsten Gruppen der westdeutschen Industrie überhaupt darstellt, erreicht durchschnittlich 40 v. H. und liegt bei einzelnen Betrieben bis zu 98 v. H. der Produktion. Die sehr erfreuliche Exportsteigerung wird drei Ursachen zugeschrieben: dem guten Ansehen, das die deutsche Qualität nach wie vor im Ausland genießt, der Kleinarbeit zur Wiedergewinnung der früheren Absatzmärkte und der angemessenen Preisgestaltung bei Einhaltung der Liefertermine.

Mit den Exportziffern des vergangenen Jahres ist aber der frühere Anteil am Weltmarkt noch lange nicht erreicht worden. Um das zu schaffen, müßte die Werkzeugindustrie ihre Ausfuhr um weitere 50 v. H. steigern. Nach Ansicht des Fachverbandes sind die Möglichkeiten dazu vorhanden, wenn die Bundesregierung die erforderlichen Exportförderungsmaßnahmen durchführt und eine bürokratische Entwicklung des Ausfuhrverfahrens verhindert. -zke.