Das italienische Reisebüro „Enit“ bringt unter dem Titel „Leben in Italien“ eine illustrierte Zeitschrift heraus, die künstlerisch zu dem Vollkommensten gehört, was heute auf diesem Gebiete vorhanden ist. Sie ist in der Auswahl und Reproduktion farbiger und Schwarz-Weiß-Bilder und in ihrer ganzen Aufmachung Zeitschriften anderer Länder, die das Ziel der Touristenwerbung verfolgen, weit überlegen. Man kann sie eigentlich nur den Sondernummern von LIFE, die es unternahmen, die italienischen Meisterwerke zu popularisieren, vergleichen.

Neben Mosaiken und Fresken finden sich Aufnahmen italienischer Städte und Landschaften, Hinweise auf gesellschaftliche, künstlerische und sportliche Veranstaltungen für den Italienreisenden. Eine der letzten Nummern bringt eine Reportage – beginnend mit einer ganzseitigen farbigen Reproduktion eines Giotto-Freskos – über „den letzten Weg des Heiligen Franziskus“. Dasselbe, fast 60 Seiten starke Heft, bringt Aufnahmen aus dem ländlichen Italien „abseits von den großen Straßen“, Bildberichte über den neuen Film, bisher kaum bekannte Bilder sardinischer Maler, italienische Volkskunst und viele ausgezeichnete Sport- und Gesellschaftsberichte. Lö.