Deutsche Werft AG., Hamburg, zahlt 4 v. H. Dividende. Die 27. HV. der Deutschen Werft am 16. Malta Hamburg faßte den Beschluß, für 1951 aus dem Gewinn 0,48 Mill. DM für die Ausschüttung einer Dividende von 4 v. H. zu verwenden. Die G.- und V.-Rechnung weist nach Vornahme der Abschreibungen einen Gewinn von 0,8 Mill. DM aus, der sich um den Verlustvortrag aus dem Vorjahr (211 397 DM) auf 0,596 Mill. DM verringert. Der Rest wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die Rationalisierung der Werftanlagen und der Wiederaufbau des früheren Reiherstiegbetriebes (jetzt „Grasbrook“) haben im letzten Jahr Aufwendungen von 3,498 Mill. DM erforderlich gemacht, so daß das Anlagevermögen sich jetzt auf 12 Mill. DM beläuft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 13 Neubauten mit einer Gesamttonnage von 66 640 tdw abgeliefert. Der Auftragsbestand für das In- und Ausland, der die Kapazität der Deutschen Werft nicht erschöpft, belief sich am Jahresende auf 50 Schiffe von über 700 000 tdw. Im Vorjahr gingen 33 v. H. der Lieferungen der Werft in das Ausland. Das Unternehmen ist bis Mitte 1955 voll beschäftigt. Die Belegschaft ist jetzt auf über 6000 angewachsen. An sozialen Aufwendungen zahlt das Unternehmen 5,876 Mill. DM. Darin befinden sich freiwillige Aufwendungen von 1,202 Mill. DM. Die Gesamtsumme der sozialen Leistungen belief sich auf 22,5 v. H. der Lohn- und Gehaltssumme oder auf 987,27 DM je Belegschaftsmitglied. Für den verstorbenen stellvertr. Vorsitzer Dr. Bücher, der der Gesellschaft seit 1928 angehört hatte, wurde Dr. Hans C. Boden, Frankfurt/Main, in der AR. gewählt.

Die HV der Deutsche Dampfschiffahrts-Gesellschaft „Hansa“, Bremen, genehmigte den Abschluß für das Geschäftsjahr 1951 (vgl. „Die Zeit“ vom 15. Mai) und beschloß, den Bilanzverlust von 3,6 Mill. DM auf neue Rechnung vorzutragen. Das turnusmäßig ausscheidende AR-Mitglied Hans E. B. Kruse, Hamburg, wurde wiedergewählt.

Die Dentag, Duisburg, erzielte im Geschäftsjahr 1951 einen Gewinn von 2,55 Mill. DM, der sich um den Vortrag auf 2,68 Mill. DM erhöht. Der HV am 23? Mai wird vorgeschlagen, eine Dividende. von 6 v. H. auf das AK. von 42,4 Mill. DM zu verteilen. Einem Anlagevermögen von 42,2 Mill. DM, Beteiligungen von 15,4 Mill. DM und einem Umlaufvermögen von 116,8 Mill. DM stehen Verbindlichkeiten von nur 63,1 Mill. DM, Rückstellungen von 40 Mill. DM und Rücklagen von 25,4 Mill. DM gegenüber. Der Auftragsbestand betrug Ende 1951 das Doppelte vom Jahresanfang und verteilt sich zu gleichen Teilen auf In- und Ausland.

6 v. H. Dividende verteilte das Kabelwerk Duisburg zu Duisburg für das Geschäftsjahr 1951. Der Gewinn aus 1951 betrug 0,44 Mill. DM und erhöht sich um den Vortrag aus 1950 auf 0,77 Mill. DM. Die ausscheidenden AR-Mitglieder Dr. Cramer und H. Paßmann wurden wiedergewählt. G. Cramer jun. und A. Neuburger wurden als ordentliche Mitglieder in den AR neu gewählt. Die Beschäftigung für die kommenden Monate ist gesichert.

Die „Sachtleben“ AG. für Bergbau und chemische Industrie, Köln, schlägt der HV. die Verteilung von 6 v. H Dividende aus dem Gewinn von 1,353 Mill. DM zum 31. Dezember 1951 vor, der sich um den Vortrag auf 1,535 Mill. DM erhöht. Der Rest soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres wird bei Sachtleben und den Tochtergesellschaften durchweg als günstig bezeichnet, was zu beträchtlichen Umsatz- und Exportsteigerungen führte.

Deutsche Linoleum-Werke AG., Bietigheim (Württ.). In der ao. HV. waren 7,433 Mill. DM Kapital vertreten. Es wurde beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft von 13 Mill. DM um 5 Mill. auf 18 Mill. DM zu erhöhen. Die jungen Aktien werden von einem Bankenkonsortium den alten Aktionären im Verhältnis 3:1 zum Kurs von 120 v. H. zum Bezug angeboten werden. Eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals um weitere bis zu 6 Mill. DM soll nur insoweit durchgeführt werden, als Gläubiger der später zu schaffenden Wandelschuldverschreibungen von ihrem Umtauschrecht Gebrauch machen wollen. Die HV. hat ferner beschlossen, den Vorstand zu ermächtigen, eine Wandelschuldverschreibungen-Anleihe im Gesamtnennbetrag von 6 Mill. DM aufzulegen. In Anbetracht der Unübersichtlichkeit des Kapitalmarktes werden die Einzelheiten der Anleihebedingungen von Vorstand und Aufsichtsrat zu gegebener Zeit festgelegt. Dem AR. ist Bankdir. Ulrich (Hamburg) zugewählt worden. In der Aufsichtsratssitzung hat der AR. die Jahresbilanz 1951 gebilligt und beschlossen, der HV. die Ausschüttung einer Dividende von 6 v. H. für 1951 vorzuschlagen.

Die HV. der Hanauer Gummischuhfabrik AG., Hanau, beschloß, das AK. von bisher 0,85 Mill. DM auf 2 Mill. DM zu erhöhen. Anlaß dieses Beschlusses war der Rückerstattungsvergleich mit den Vorbesitzern, die 1,43 Mill. DM erhalten. Der Vergleich sieht eine Nachzahlung von 0,28 Mill. DM auf seinerzeit übernommenes Vorratsvermögen vor: für weitere 1,15 Mill. DM erhalten die Rückerstattungsberechtigten nom. 1,15 Mill. DM neue Aktien der Gesellschaft. Der Abschluß des Geschäftsjahres 1950 weist einen Gewinn von 71 307 DM nach, der sich um den Vortrag auf 144 694 DM erhöht. Der bisher erreichte Wiederaufbau des Werkes brachte die erwünschte Kapazitätsausweitung und eine erhebliche Steigerung des Umsatzes. Im Geschäftsjahr 1951 hielt diese günstige Entwicklung an.