Der Bremer Vulkan, Schiffbau und Maschinenfabrik, Bremen-Vegesack, lieferte im Geschäftsjahr 1951 einen Frachtdampfer, acht Frachtmotorschiffe und zwei dieselelektrische Trawler mit zusammen 23 203 BRT ab. Außerdem wurden größere Umbauten und Instandsetzungen für ausländische Rechnung durchgeführt. In Arbeit befinden sich 23 Schiffe mit insgesamt 183 820 BRT. Der gegenwärtige Auftragsbestand sichert der Werft eine Beschäftigung bis Ende 1954. Der Jahresertrag ist in der Berichtszeit auf 20,95 (1950 11,70) Mill. DM gestiegen. Nach Abschreibungen von 1,08 (1,04) Millionen verbleibt ein Reingewinn von 0,42 Mill. DM, aus dem erstmals wieder eine Dividende von 4 v. H. ausgeschüttet wird. Das Anlagevermögen steht per 31. Dezember 1951 (alles in Mill. DM) mit 9,93 (10,61) zu Buch. Unter dem Umlaufvermögen von 54,86 (23,55) haben sich halbfertige Erzeugnisse auf 22,23 (8,83), Forderungen auf Grund von Warenlieferungen und Leistungen auf 8,21 (1,37) und flüssige Mittel auf 9,97 (6,09) erhöht. Bei einem Grundkapital von 10,00 werden Rücklagen mit 5,37 (6,69) und Rückstellungen mit 3,58 (0,46) ausgewiesen, Die Gesamtverbindlichkeiten sind auf 45,41 (17,56) gestiegen.

Die HV der Neue Deutsche Schiffspfandbriefbank AG., Bremen, genehmigte den Abschluß für 1951 (vgl. „Die Zeit“ vom 15. Mai) und beschloß, wieder 6 v. H. Dividende zu verteilen, Die turnusmäßig ausscheidenden AR-Mitglieder Felix Steinrücke, Hamburg, und Dr. Wachs, Bremen, wurden wiedergewählt. Das Geschäftsjahr 1952 hat sich bisher, wie von der Verwaltung mitgeteilt wurde, befriedigend entwickelt. Der Schiffshypothekenbestand, der per 31. Dezember 1951 mit 40,43 Mill. DM ausgewiesen wurde, ist in den ersten Monaten dieses Jahres um 5 Mill. DM gestiegen; mit einer weiteren Erhöhung ist zu rechnen.

Die Bayerische Wasserkraftwerke AG., München (BAWAG) legt ihre Bilanzen für das verlängerte Geschäftsjahr 1948/49 und für 1950 vor. Per 31. Dezember 1949 wurden 1,35 Mill. und per 31. Dezember 1950 1,2 Mill. DM Reingewinn erzielt. Die Verwaltung schlägt vor, für 1948/49 3 v. H. und für 1950 4 v. H. Dividende auf das AK von 30 Mill. DM zu verteilen. Einem Anlagevermögen von 91,8 Mill. DM stehen Wertberichtigungen zum Anlagevermögen in Höhe von 13,45, Rücklagen von 35,3 und Verbindlichkeiten von 14,8 Millionen DM gegenüber.

Die HV. der Elektrizitäts-Actien-Gesellschaft vorm. W. Lahmeyer & Co., Frankfurt/Main, beschloß für das Geschäftsjahr 1950/51 die Verteilung einer Dividende von 4 1/2 v. H.

Die Norddeutsche Steingutfabrik In Bremen-Grohn sieht sich infolge Absatzschwierigkeiten gezwungen, das Werk vorübergehend zu schließen. Zur Norddeutschen Steingutfabrik gehören noch die Tochterbetriebe „Bremer Wandplattenfabrik“ und „Grohner Wandplattenfabrik“. Von der Schließung des Werkes der Norddeutschen Steingut werden 285 Belegschaftsmitglieder betroffen.

Die HV der Porzellanfabrik Lorenz Hutschenreuther AG., Selb, genehmigte den Abschluß zum 31. Dezember 1951, in dem ein Gewinn von 0,29 Mill. DM erscheint, der sich um den Vortrag aus 1950 auf 0,364 Mill. erhöht. Es werden 6 v. H. Dividende auf 4,65 Mill. DM Stammaktien und 5 v. H. Dividende auf 45 600 DM Vorzugsaktien verteilt. Die günstige Absatzlage zeigt sich darin, daß sich der Wert des Absatzes im Inland gegenüber dem Vorjahr um 27 v. H. und im Export um 78 v. H. erhöhte. Der Exportanteil am Gesamtumsatz beträgt 32 v. H.

Das Gomelit-Wasch- und Reinigungsmittelwerk GmbH, wurde in Kirchohsen bei Hameln gegründet, das ohne Unterbrechung die Produktion der in Konkurs gegangenen Gomelit-Seifenfabrik GmbH, fortführt. In der Ausführung von Aufträgen sind keine Stockungen eingetreten.