Im Dienste der Rationalisierung, also in dem Bestreben, auf kostensparende Weise mehr, schneller, billiger und besser zu produzieren, hat die Firma STOCKO Metallwarenfabriken in Wuppertal-Elberfeld einen wichtigen Beitrag zur Vervollkommnung der industriellen Fertigung geleistet. Er besteht darin, daß immer mehr Kleinteile, die früher gepreßt oder gedreht werden mußten, von STOCKO mit automatischen Einrichtungen für die Massenfertigung auf dem Stanz- und Ziehwege hergestellt werden.

Daß dies ein echtes Produktionsproblem unserer Zeit ist, beweist die ständig wachsende Kollektion der Firma, die bereits über 25 000 Artikel umfaßt. Die Aufgabe des Werkes erschöpft sich nun nicht in der Herstellung von Kleinteilen, die ja, als Zuliefererzeugnisse, von den verschiedensten Branchen weiterverarbeitet werden. Meistens handelt es sich darum, die gelieferten Artikel – häufig Kabelösen, Buchsen, Ösen, Haken, Hohlnieten und Druckknöpfe – zu befestigen oder zu vernieten. Zu diesem Zweck hat das Werk, neben einer stattlichen Reihe von praktischen Ansetzzangen, Hand- und Fuß-Spindelpressen (im Preis so niedrig, daß die Anschaffung für jeden Handwerksbetrieb möglich ist), automatische Ansetzmaschinen entwickelt.

Ein Vergleich zwischen dem Annähknopf und dem auf vollautomatischen Einrichtungen angesetzten Einniet-Druckknopf, wie wir ihn an Handschuhen, Lederwaren und vielen anderen Gegenständen des täglichen Bedarfs finden, läßt die Wegstrecke ermessen, welche die technische Entwicklung hier gegangen ist. egs.