Als 3, Montanholding wurde aus Werken der Klöckner- und Mannesmann-Komplexes die Rheinisch-Westfälische Eisen- und Stahlwerke Mülheim (Ruhr) AG.“ gegründet. Die neue AG: hat ein vorläufiges Kapital von 21,45 Mill. DM und umfaßt die Eisenwerke Mülheim-Meiderich AG., Esenwerke Gelsenkirchen AG., Gußstahlwerke Gelsenkirchen AG., Eisenwerk Hilden AG. und Vereinigte Economiser-Werke Hilden AG.

Aus den Vermögenswerten der Gute – Hoffnungs – Hütte Oberhausen AG. wurde die Kohleeinheitsgesellschaft „Bergbau AG. Neue Hoffnung“ mit Sitz in Oberhausen gegründet. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 93,6 Mill DM; es gehören dazu die Zechen Osterfeld, Jacobi, Sterkrade, Hans Haniel, Vondero und Oberhausen Zu Vorstandsmitgliedern wurden bestellt: Bergassessor a. D. Wilhelm Nebeling, Herbert Heinz und Walter. Wille.

Vor 1956 werde keine Wieder Verschmelzung der IG-Nachfolgegesellschaften, geduldet werden, versicherte Bundeskanzler Dr. Adenauer in einem Brief an die Alliierte Hohe Kommission. Zwischen den Nachfolgegesellschaften darf kein direkter oder indirekter Erwerb von Vermögen oder Vermögensteilen stattfinden, auch Abmachungen, die den Charakter einer IG annehmen könnten, sollen nicht gestaltet sein. Diese Zusicherung gilt für den Fall, daß das Alliierte Gesetz Nr. 35 außer Kraft tritt und die für die IG-Entflechtung zuständige alliierte Dienststelle aufgelöst wird.

Der AR. der AEG wird der zum 17. Juni einberufenen HV. vorschlagen, für 1950/51 eine Dividende von 5 v. H. auf das AK von 88 Mill. DM zu verteilen. Damit nimmt auch die AEG die Dividendenzahlungerstmals nach dem Kriege wieder auf. Der Jahresgewinn beträgt zuzüglich das Vortrages 4‚4 Mill. DM bei einer Umsatzausweitung von 60 v. H. gegenüber dem Vorjahr.

Die Siemens-Reiniger-Werke AG., Erlangen, kam auf das 75jährige Bestehen der Firma zurückblicken, die 1877 von dem Feinmechaniker Erwin Reiniger als Gewerbebetrieb gegründet wurde. Das Werk produziert heute vor allen medizinisch-technische Geräte und hat sich zu einem Untenehmen von Weltgeltung entwickelt, dessen Vertretungen bereits wieder in allen Teilen der Welt zu finden sind.

Die HV. der Neue Baumwoll Spinnerei und Weberei Hof, Hof/Saale, genehmigte die Verteilung von 6 v. H. Dividende auf das AK. von 4,64 Mill. DM. Der Gewinn im Geschäftsjahr 1951 betrug einschließlich des Vortrages 0,4 Mill. DM.

Die Dortmunder Union-Brauerei AG. erzielte aufdem 31. Dezember 1951 einen Gewinn von 0,825 Mill. DM, als dem insgesamt 5 v. H. Dividende auf das AK. von 14,92 Mill. DM verteilt werden sollen. In 1951 erhöhte sich der Ausstoß beträchtlich, der Bedarf an Faß- und Flaschenbier konnte gedeckt werden.