Der Dean of Canterbury, Dr. Hewlett Johnson, genannt der Rote Dean, hat nach zwanzig Jahren das erste Mal wieder China besucht. Wie er in Peking berichtete, will er, falls er jemals aufhöre, Dean of Canterbury zu sein, nur noch „Canterbury-Johnson“ heißen. So hätten ihn chinesische Kinder getauft, und das sei sein schönster Titel. Er bedaure aber, so erklärte er, daß er nicht, wie vor zwanzig Jahren, eine Botschaft des guten Willens vom Erzbischof von Canterbury überbringen könne. – Daß seine religiösen Glaubensbrüder, die christlichen Missionare in China, inzwischen des Landes verwiesen oder eingesperrt worden sind, und daß der Staat die Kirche enteignet hat, das bedauert er offenbar nicht. Bst.