Frankfurts Stadtverordnete billigten jetzt die Erweiterung des Messegeländes (Baubeginn Mai 1952, Fertigstellung bis zur Automobilausstellung 1953) durch neue Hallen mit 22 000 qm, ein Verwaltungsgebäude mit 2000 qm und eine Verkehrshalle mit 1000 qm Fläche, indem sie einer Kapitalerhöhung bei der Frankfurter Messe- und Ausstellungsgesellschaft um 10 auf 25 Mill. DM beipflichteten. Der hessische Staat und die Stadt übernehmen je 5 Mill.

Magistratsbegründung für den Ausbau: Ziel der im in- und ausländischen Ausstellerinteresse nötigen Rationalisierung sei die „Konzentration der Technischen Messe für Produktionsgüter auf Hannover, der Mustermesse für Konsumgüter auf Frankfurt, einiger Fachmessen auf Köln und einiger Spezialmessen auf Nürnberg und Offenbach“. Erst nach Verwirklichung des Bauprojekts könne Frankfurt „allen volks-, kontinental- und weltwirtschaftlichen Anforderungen einer umfassenden Mustermesse“ gerecht werden. -ecke.