Jedem nordkoreanischen oder chinesischen Kriegsgefangenen, der angibt, daß er nicht nach Nordkorea zurückkehren möchte, wird, so berichtet die Schweizer Tat ein Formular mit folgenden Fragen vorgelegt: Haben Sie sich die Folgen Ihres Entschlusses für Ihre Familie überlegt? – Sind Sie sich darüber im klaren, daß Sie unter Umständen lange in Gefangenschaft bleiben müssen, länger als diejenigen, die sich für die Repatriierung entschieden haben und schon nach Hause gefahren sind? – Sind Sie sich dessen bewußt, daß das UNO-Hauptquartier Ihnen niemals einen Aufenthaltsort versprochen hat? – Beharren Sie trotzdem darauf, sich der Repatriierung mit Gewalt zu widersetzen? – Wenn das UNO-Hauptquartier Sie trotz Ihres Beschlusses zurückschickt, was werden: Sie tun?

Gefangene, die auf die letzte Frage nicht antworten: Selbstmord, Kampf bis zum Tod, Flucht unter Todesgefahr oder dergleichen, werden zur Repatriierung vorgemerkt. B.