Der Atomspion Klaus Fuchs ist vom Stafford-Gefängnis ins Londoner Pentonville-Gefängnis übergeführt wenden. Der Daily Express berichtet dazu, eine Untersuchung der Zelle habe ergeben, daß Fuchs einen geheimen Briefverkehr mit der Sowjetzone unterhielt. Drei Briefe seines Vaters in Leipzig wurden gefunden. In einem hohlen Bettfuß waren kernphysikalische Formeln versteckt sowie ein Verzeichnis von Wissenschaftlichen Informationen, die Fuchs aus seiner Zelle herausgeschmuggelt hatte. Eine amtliche Stellungnahme vermochte der Daily Express nicht zu erlangen. Fuchs hat von seiner 14jährigen Gefängnisstrafe erst 27 Monate abgebüßt, so daß er noch lange für Stalin arbeiten kann, wenn die englischen Gefängnisse nicht besser abgedichtet werden. P.