Der Krieg in Korea ist wieder aufgeflammt. Aus den erstarkten Verteidigungslinien trugen sowohl die Kommunisten wie die UNO-Truppen heftige Infanterie- und Panzerangriffe vor. Es kam zu erbitterten Kämpfen. Die UNO-Truppen verzeichneten 5000 Mann Verluste auf kommunistischer Seite. Alliierte Luftstreitkräfte haben mit über 500 Maschinen in stundenlangen rollenden Einsätzen den größten Luftangriff des Korea-Krieges geflogen. Sie zerstörten fünf Kraftwerke am Grenzfluß Jalu im Norden Koreas, von denen ganz Nord-Korea und Teile der Mandschurei mit Strom versorgt wurden. An dem Angriff waren auch Marineflieger, die von vier Flugzeugträgern aus starteten, beteiligt. Die Operation ist von kommunistischen Jägern nicht behindert worden.

Der Luftangriff auf diese wichtigen Versorgungswerke, auf deren Zerstörung wegen der Wirkungen auf Ghana bisher bewußt verzichtet worden war, ist ein Zeichen dafür, daß die Amerikaner in den stagnierenden Verhandlungen in Panmunjong endlich zu einer Entscheidung kommen wollen, gleichgültig, welche es auch sei.

Bst