Eine gemeinsam vom Bundesrechnungshof und dem niedersächsischen Landesrechnungshof vorgenommene Prüfung der Bilanzen und des Geschäftsbetriebs der Monopolverwaltung für Branntwein in Hannover für die Geschäftszeit vom 21. Juni 1948 bis 31. März 1950 führten auf Grund des § 19 des "Ersten Überleitungsgesetzes" zur Abführung eines Reingewinns von 3 504 728 DM an Niedersachsen, Der Ertrag aus Waren ging von 7 416 804 DM im Geschäftsjahr 1948/49 auf 2 098 337 DM im ersten Halbjahr 1949/50 zurück; im wesentlichen das Ergebnis einer Senkung der Verkaufspreise. Diese Senkung war notwendig und auch vom Gewerbe gefordert worden, weil dem Verlangen auf Herabsetzung der hohen Branntweinsteuer (1000 DM/hl Weingeist) nicht entsprochen wurde und andererseits die Monopolverwaltungen nennenswerte Gewinne verzeichneten. Besonders angestiegen sind die Warenbestände, und zwar von 4700 hl Weingeist am Währungsstichtag auf 31 200 hl am 30. September 1949 und 76 000 hl am 31. März 1950. Diese Tendenz setzte sich auch weiter fort, Aus den Geschäftsberichten ist zu erkennen, daß sich die Geschäftslage in bezug auf das Steueraufkommen bisher günstig entwickelt hat (im Berichtsraum insgesamt über 71 Mill. DM), daß aber der Rückgang der Erträge aus dem Geschäftsbetrieb ein vorsichtiges Geschäftsgebahren notwendig macht. Die Gewinne erreichten im Berichtszeitraum eine Gesamthöhe von 8,9 Mill. DM, von denen bereits 3,08 Mill. DM an das Land in den Vorjahren abgeführt worden sind. –td