Geheimnisvoller Absturz

Erst jetzt hat die amerikanische Luftwaffe das letzte Funkgespräch eines Jagdfliegers mit einer Flughafen-Kontrollstelle bekanntgegeben, aus dem hervorgeht, daß der Jagdflieger während eines Fluges am 7. Januar 1948 gegen 2 Uhr 45 nachmittags einen undefinierbaren Gegenstand direkt über sich erblickte, der sich mit der halben Geschwindigkeit seines Flugzeuges fortzubewegen schien. Wenige Augenblicke später berichtete der Flugzeugführer, daß der helle, metallisch aussehende Gegenstand sich mit der Geschwindigkeit seines Flugzeuges fortbewege und in die Höhe steige. Der Jagdflieger konnte noch mitteilen, daß er auf 7000 Meter gehen wolle, um zu versuchen, in die Nähe des mysteriösen Gegenstandes zu kommen. Dies war die letzte Meldung des Piloten, der kurz danach mit seinem Flugzeug abstürzte und ums Leben kam.

Gefährliche sowjetische Bomber

Sowjetische Düsenbomber, die mit dem britischen Typ Canberra, einer sehr schnellen Maschine, vergleichbar seien, würden bald in Korea eingesetzt, hat der amerikanische Luftfahrtminister, Finletter, in Detroit erklärt. Seit Juni hätten die Vereinigten Staaten ihre Luftstreitkräfte im Fernen Osten um fünfzig v. H. verstärkt, damit sie der gegnerischen Verstärkung gewachsen seien. Der Feind erhalte jedoch durch diese schnellen Bomber eine hohe Schlagkraft, die dem Luftkrieg in Korea ein ganz neues Gesicht geben könne.

Korrektes Polen

Die Auswanderung der Juden aus Polen, die 18 Monate lang unterbrochen worden war, hat wieder begonnen. Zwischen der polnischen Regierung und jüdischen Beauftragten in Warschau ist ein Abkommen über diese Auswanderungen getroffen worden, das im Vergleich zu ähnlichen Verfahren in den anderen Satellitenstaaten als ausgesprochen großzügig bezeichnet werden kann. Fast das gesamte bewegliche Eigentum darf von den Juden mitgenommen werden, und es brauchen keinerlei "Lösegelder" bezahlt zu werden. Es gibt auch keine Altersgrenzen. Die polnischen Juden behalten während der folgenden zwölf Monate ihre alte Staatsangehörigkeit und dürfen innerhalb dieser Frist wieder zurückkehren. Der erste Transport jüdischer Auswanderer aus Polen ist in der vorigen Woche in Wien eingetroffen.

Sowjetische Meere