Auf der Fahrt durch Schu am Schwertertore angelangt – Seite 1

Steil stoßen Felsenschwerter in die Wolken.

Von langem Jagen kehrt mein Wagen heim.

Es schließen sich die kühnen grünen Wände.

Fünf Recken bahnten einst den Weg durch

roten Fels.

Gebüsch umkreist die Wendung der Standarte,

Auf der Fahrt durch Schu am Schwertertore angelangt – Seite 2

und Geisterwolken streifen übers Pferd.

Da lese ich: "Des Reiches Schirm ist Zucht

und Sitte."

Ja, diese Inschrift meißelte ein Mann von Geist.

Aus der demnächst im Carl Hanser Verlag in München erscheinenden Anthologie "Lyrik des Ostens".

Aus dem Chinesirschen übersetzt von Wilhelm Gundert