Die Gesamtausfuhr Bayerns hat sich im ersten Halbjahr 1952 gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres von 631,66 Mill. DM auf 790,17 Mill. DM gesteigert. Nach dem jetzt erschienenen Juni/Juli-Bericht des Bayerischen Wirtschaftsministeriums betrug Bayerns Beteiligung an der Gesamtausfuhr der Bundesrepublik von 8,045 Mill. DM im ersten Halbjahr 1952: 9, 9 v. H. Dabei konnte der Anteil an der deutschen Gesamt aus fuhr seit 1950 ständig vergrößert werden. Von der Gesamtausfuhrsteigerung gegenüber dem ersten Halbjahr 1951 um 25 v. H. hatte der Export von Gütern der Ernährungswirtschaft nur eine 3,3prozentige Zunahme, derjenige der gewerblichen Wirtschaft dagegen eine Erhöhung um 26,7 v. H. zu verzeichnen. Die Ausfuhr von Fertigwaren stieg um 30,4 v. H., die von Rohstoffen nur um 18,6 v. H. Während Maschinen aller Art (einschließlich Dampflokomotiven) eine Zunahme von 77,7 v. H., elektrotechnische Erzeugnisse um 59,6 v. H. und Textilien um 30.7 v. H. aufweisen, haben in der Berichtsperiode Spielwaren und Christbaumschmuck einen erheblichen Rückschlag von 33,3 v. H. und Erzeugnisse der chemischen Industrie von 13.8 v. H. zu verzeichnen.

Eine wesentliche strukturelle Veränderung zeigt die Aufschlüsselung nach Import- bzw. Exportländern. So stehen jetzt die USA mit 63,15 Mill. DM auf dem ersten Platz der Abnehmerländer, den noch vor Jahresfrist die Niederlande innehatten. HPL