Es ist gewiß eine Seltenheit, eine Ausstellung statt im Zwölfmonatsturnus nur alle 25 Jahre zu wiederholen, Für die Deutsche Verkehrsausstellung (DVA) wurde das 1925 in München jedoch so beschlossen, und lediglich die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse nach 1945 hinderen den veranstaltenden Verein Deutsche Verkehrsausstellung München" (Vorstand: Staatsminister a. D. Otto Frommknecht) an der präzisen Einhaltung des Fahrplans.

Dafür soll die für die Zeit vorn 20. Juni bis zum 11. Oktober 1953 in Bayerns Landeshauptstadt projektierte Schau nun einen "Wendepunkt der Nachkriegsausstellungen nicht nur hinsichtlich der Dauer, sondern vor allem in Gestaltung und Aufmachung" bedeuten, verspricht DVA-Geschäftsführer Dr. Emil Maurer. Man will einen weiten instruktiven Anschauungsbogen spannen von Schiene und Straße, Wasser und Luft bis zu Post- und Fernmeldewesen, Spedition und Fremdenverkehr; die jüngste Entwicklung im gesamten Verkehrswesen, den neuesten Stand der Verkehrsmittel sowie deren Beziehungen untereinander zeigen; in straffer Gliederung und vollständiger Zusammenfassung mit den besten und modernsten einschlägigen Industrie-Erzeugnissen bekannt macien.

Das alles im erweiterten Ausstellungspark auf der Theresienhöhe in festen Hallen oder Bedarfsbauten und auf einem Freigelände mit rund 140 300 qm Nutzfläche, Inzwischen sind die mit der fachlichen Vorbereitung der DVA (Schirmherren sind der Bundespräsident, die Bundes- und die 3ayerische Staatsregierung sowie der Münchner Oberbürgermeister) betrauten Ausschüsse in Erinnerung an die fast drei Mill. Besucher von 1925 an die Arbeit gegangen. B.