Der Engländer findet nichts Besonderes mehr an einer Pfundnote von blauer oder grüner Färbung. Er steckt sie einfach in die Tasche mit dem Bewußtsein, daß sie ein "Stück England" ist. Doch dieses "Stück England", das einstmals weltweite Bedeutung hatte und seinen Besitzer zu Stolz berechtigte, ist seit Beginn des ersten Weltkrieges bis auf eine Unterbrechung von einigen Jahren ständig im Wert gesunken. Wenn heute ein Engländer genau so "reich" sein will, wie es sein Vater im Jahre 1914 war, dann müßte er schon das Dreifache verdienen ...

Die Familie eines englischen Stahlarbeiters gab 1914 fünf £ für folgende Dinge aus: Lebensmittel: 3 £; Steuern: 16 sh; Kleidung: 12 sh; Gas, Elektrizität: 8 sh; Verschiedenes: 4 sh. Die gleiche Familie mußte aber schon 1916 merken, daß sie für diese Dinge 2 £ mehr auszugeben hatte – und heute sieht die Aufstellung noch ganz anders aus.

Die nachfolgenden Zahlen sollen zeigen, wie der Lebenshaltungsindex für eine solche Familie von 1914 bis jetzt sich entwickelte. Es wird für ein Durchschnittsteil der Kleidung (z. B. eine Männerhose) der Kaufpreis 20 sh für das Jahr 1914 angenommen. Dann entwickelte sich dieser Preis wie folgt: 1914: 20 sh; 1920: 43 sh; 1925: 35 sh; 1930: 32 sh; 1935: 29 sh; 1940: 40 sh; 1945: 46 sh; 1949: 56 sh, und 1952 schließlich sogar 60 sh. H. E.