Neuwahlen zum AK. der Esso AG. und Ebano Raffinerie AG. In der ao. HV. der Esso AG., Hamburg, wurde Dr. Hans C. Boden, stellvertr. Vorsitzer des Vorstandes der AEG, Berlin–Frankfurt, neu in den AR. gewählt. Der AR. setzt Ich nunmehr zusammen aus: Dr. Rudolf Brinckmann, Hamburg (Vors.); Dr. Heinrich Kiensberg, Hamburg (stellv. Vors.); Dr. Rudolf Müller, Frankfurt/M. und Dr. Hans C. Boden, Frankfurt/M. – Dem AR. der Ebano Raffinerie AG., Hamburg, wurden in der an. HV. am gleichen Tage Dr. Rudolf Brinckmann und Dr. Heinrich Riensberg, beide Hamburg, zugezählt. Nach dem Ableben von Dr. Reinhard Crasemann, Hamburg, besteht der AR. der Ebano jetzt aus den Herren: Frhr. von Berenberg-Gossler, Hamburg (Vors.); Dr. Johannes Sienknecht, Hamburg (stellv. Vors.); Dr. Rudolf Brinckmann und Dr. Heinrich Riensberg, beide Hamburg.

Zusammenarbeit Dr. Wacker und Farbwerke Hoechst. Die Dr. Alexander Wacker – Werke, Gesellschaft für elektrochemische Industrie GmbH, in München und die Farbwerke Hoechst AG. Frankfurt/M.-Hoechst, haben sich zu einer Zusammenarbeit auch für die Zukunft entschlossen. Die Einigung zwischen den beiden Gesellschaften ist so erfolgt, daß in Zukunft bei Wacker 51 v. H. und bei Hoechst 49 v. H. der Geschäftsanteile liegen sollen. Dadurch würde de jure das Majoritätsverhältnis hergestellt werden, das de facto bereits bislang bestanden hat. Die Alexander Wacker-Werke GmbH., das größte bayerische Chemieunternehmen mit rd. 4000 Arbeitskräften, ist eine Familiengesellschaft, deren Anteile zu 50 v. H. nach dem ersten Weltkrieg in den Besitz der Farbwerke Hoechst kamen, so daß sie 1945 mit in die IG-Entlechtung einbezogen wurde.

Umsatzverdoppelung bei der Eternit AG. Die Eternit AG. früher Deutsche Asbestzement-AG.), Berlin, schloß das Gechäftsjahr 1951 bei gegenüber dem besten Vorkriegsjahr verdoppeltem Umsatz mit einem Gewinn von 0,31 Mill. DM. Nach Tilgung des Verlustvortrages werden 4 v. H. Dividende Auf das Grundkapital von 2 Mill. DM verteilt. Der Gechäftsausweitung Rechnung tragend, sind von den rund

Mill. DM betragenden Aktionärdarlehen 2 Mill. DM in aftendes Aktienkapital umgewandelt worden, und 0,2 Mill. DMark wurden neu eingezahlt, so daß das Grundkapital nunmehr 4,2 Mill. DM beträgt. 1952 ist nach Mitteilung der Gechäftsleitung abermals eine Steigerung des Umsatzes eintreten, die aufs Jahr gerechnet einer Verdoppelung gegenüber 1951 gleichkomme. In den drei Betrieben in Berlin-Rudow, Tönning und der Zweigniederlassung Hamburg werden insgesamt rund 1000 Personen beschäftigt, davon drei Viertel in Berlin. 1953 soll in Leimen bei Heidelberg eine Eternit-Fabrik die Produktion aufnehmen.

Das Werk Berlin-Marienfelde der Daimler-Benz AG. war im 10. Oktober in Anwesenheit vieler Ehrengäste und des Vorstandes der Daimler-Benz AG. Mittelpunkt einer Feierstunde, die anläßlich des 50jährigen Jubiläums dieses Werkes abgehalten wurde. Infolge der Kriegseinwirkungen war es so zerstört worden, daß an eine Weiterarbeit kaum zu denken war." Dem guten Zusammenwirken von Werkführung und Beegschaft ist es jedoch zu danken, daß dann trotz aller Schwierigkeiten die Trümmer beiseite geräumt und Wiederaufbauarbeiten in Angriff genommen werden konnten. Aus einem Reparaturbetrieb wurde im Sommer 1950 wieder eine produktive Fertigungsstätte der Daimler-Benz AG. Hergestellt werden Diesel-Motoren für ortsfeste und bewegliche Kraftanlagen, als Bootsmotoren und als Antriebsaggregate für Generatoren mit einer Leistung von 10 bis 90 PS. Bis jetzt sind weit über 2000 Motoren von Berlin-Marienfelde in alle Welt hinausgegangen.

Wieder 5 v. H. Dividende bei Neckar-Werke AG. Der der Neckar-Werke Elektrizitätsversorgung AG. in Esingen a. N. hat beschlossen, der zum 21. Oktober einberufenen HV. für das Geschäftsjahr 1951 eine Dividende von wieder 5 v. H. vorzuschlagen. Das 30 Mill. DM betragende Grundkapital der Gesellschaft befindet sich überwiegend in landen der AEG, Berlin–Frankfurt/M. und des Neckar-Elektrizitätsverbandes, Eßlingen a. N.

Zahnräderfabrik Zuffenhausen AG. erzielte Gewinnabschluß. Das Unternehmen schloß das Geschäftsjahr 1951 (alle Werte in Mill. DM) bei einem Rohüberschuß von 1,34 (1950: 0,81) und Abschreibungen von 0,15 (0,10) mit einem Gewinn von 0,10 (1950-, 0,07 Verlust). Das Anlagevermögen steht zum 31. Dezember 1951 mit 0,70 (0,66), das Umlaufvermögen mit 0,79 (0,52) zu Buch, demgegenüber Verbindlichkeiten 0,52 (0,42). Rücklagen unv. 0,22, Rückstellungen 0,15 (0,10). Bilanzsumme 1,56 (1,25), Grundkapital 0,45.