AUSSENHANDEL

Die Ausfuhr der Bundesrepublik sank im Februar um 3 v. H. gegenüber dem Vormonat auf 1,226 Mrd. DM. Die Einfuhr sank in der gleichen Zeit um 13 v. H. auf 1,177 Mrd. DM. Die Außenhandelsbilanz im Februar schloß damit mit einem leichten Ausfuhrüberschuß von 48 Mill. DM ab.

Der deutsch-französische Handel hat sich im Februar belebt. Mit einem Betrag von 10,2 Mrd. ffrs.. überstiegen die westdeutschen Lieferungen an das europäische Frankreich im Februar zum erstenmal seit Einführung der französischen Einfuhrrestriktionen wieder die 10-Mrd.-Grenze. Anch die französischen Ausführen, in die Bundesrepublik hielten sich mit 8,1 Mrd. ffrs. auf beachtlicher Höhe.

Eine Erleichterung der Zollmanipulationen in den USA. kündigte der Leiter der deutschen MSA-Vertretung in Washington, Ministerialdir. Podeyn, als bevorstehend, an. Die Maßnahmen seien für einen längeren Zeitraum, gedacht und, würden für den Export nach den USA eine sicherere Zollkalkulation ermöglichen.

Ausfallbürgschaften für Ungarn-Geschäfte übernimmt der interministerielle Ausschuß für Ausfuhrgarantien und Ausfuhrbürgschaften. Voraussetzung dafür ist, wie des Bundeswirtschaftsministerium mitteilt, daß die Zahlung des Ausfuhrpreises aus einem bei einer westeuropäischen. Bank. Sofort nach Vertragsabschluß zu eröffnenden unwiderruflichen Akkreditiv erfolgt.

Ägypten sei kein hoffnungsloser Markt, erklärte eine Gruppe deutscher Wirtschaftler, die dieser Tage> aus Kairo nach Westdeutschland zurückkehrte. Die Unternehmer müßten jetzt die Initiative ergreifen und durch persönliche Fühlungnahme mit ägyptischen Wirtschaftlern versuchen, Absatzmöglichkeiten zu eröffnen. Sie seien sowohl auf dem Gebiet dem Investions- wie auch der Konsumgüter auf längere Sicht gegeben.

AUSLAND