brh, Utrecht, Mitte März

Die am 17. März begonnene Utrechter Messe hat ihre Pforten geschlossen, und die deutschniederländischen Wirtschaftsbeziehungen erfuhren durch sie erneut eine Vertiefung. Die Niederlande haben mit 8 v. H. Anteil an der westdeutschen Gesamtausfuhr den ersten Platz, die Bundesrepublik mit 7 v. H. Anteil an Hollands Ausfuhr den zweiten Platz inne. Die Messe hat einen sehr guten Verlauf genommen. Deutschland stellte mit 1000 Ausstellern das stärkste Sortiment und sie berichten von guten Exportaufträgen. Auch die Holländer sind mit den deutschen Einkäufen zufrieden. Utrecht, das mit dieser Messe die Zahl 60 erreichte, hat sich bewährt und gezeigt, daß sein Handelsarm bis nach den USA und Indonesien reicht. Insofern war Utrecht ein Lichtblick. Aber der Pavillon der Bundesrepublik machte einen allzu bescheidenen, ja fast dürftigen Eindruck im Vergleich zu jener Schau, die die „Deutsche Demokratische Republik“ in dieser Universitätsstadt am Rheinstrom einem vielseitigen internationalen Publikum vorexerzierte. Das muß auf der 61. Utrechter Messe anders sein...