F.R.S., Basel, im April

Rund 2200 Aussteller, nach siebzehn Fachgruppen geordnet, warben an der 37. Mustermesse in Basel – vom 11. bis 21. April – um Kundschaft. Neben den üblichen Abteilungen Industriebedarf, Haushalt, Chemische Industrie und u. a. Bauen und Wohnen fanden diesmal besonderes Interesse die Weltmarktangebote der bedeutendsten Exportindustrien, die erstmals veranstaltete Holzmesse und die traditionell hervorragende Uhrenmesse. Letztere ist zu einem Treffpunkt der Fachleute aus aller Welt geworden, gewährt sie doch einen Gesamtüberblick über eine Industrie, die drei Viertel des Weltbedarfs an Armband- und Taschenuhren deckt. Der Auslandsdienst konnte täglich Hunderte von Besuchern aus dem Ausland registrieren. Beim Presseempfang gab Messedirektor Prof. Brogle bekannt, daß die Messeleitung bereits jetzt an die Verwirklichung eines Programms gehe, das geeignet sei, "unserer Institution noch betonter als bis anhin im Rahmen der großen europäischen Messen einen ersten Platz zu sichern". Von einem Vertreter des Bundesrates wurde festgestellt, daß die Messe im Zeichen zunehmender Verschärfung des Konkurrenzkampfes stehe, – Die "Muba" ist ohne Zweifel die repräsentativste Schau und ein getreues Spiegelbild des schweizerischen Schaffens.