AUSSENHANDEL

Die englischen Warenlieferungen an Rotchina waren nach Mitteilungen des republikanischen USA-Senators Butler in den ersten zwei Monaten dieses Jahres dem Werte nach fast 20mal so hoch wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Nach seinen Feststellungen lieferte Großbritannien im Januar 1953 Waren im Werte von 1,2 Mill. (Januar 1952: 74 000) £ an Rotchina. Im Februar hatten die Lieferungen einen Wert von 835 000 (Februar 1952: 42 000) £.

Finnlands Außenhandel mit den Ostblockländern hat sich in den letzten Jahren erheblich ausgedehnt. Dies gilt besonders gegenüber der UdSSR. In diesem Jahre dürfte sich der sowjetische Anteil an der Ausfuhr auf 27,5 v. H. und an der Einfuhr auf 24,6 v. H. belaufen. Der gesamte finnische Außenhandel mit den Ostblockländern wird 1953 etwa 30 bis 35 v. H. ausmachen und damit den gleichen Umfang wie mit den Ländern des Sterlingblocks und der EZU erreichen.

Eine weitere Liberalisierung des niederländischen Außenhandels wurde vom niederländischen Botschafter in London, Dr. Stücken angekündigt.

Österreichs Export nach der Bundesrepublik, der Anfang dieses Jahres den bisher tiefsten Stand erreicht hatte, konnte sich im März erholen und umfaßte Waren im Werte von 31,390 Mill. DM. Dies bedeutet gegenüber Februar eine Erhöhung um 3,69 Mill. Auch der Import aus Westdeutschland ist gestiegen. Er hatte im März einen Wert von 58,365 Mill., gegenüber 45,935 Mill. DM im Februar.

Eine Vereinfachung des Handels der Bundesrepublik mit den USA forderte der deutsche Geschäftsträger in den Vereinigten Staaten, Dr. Heinz Krekeler, vor dem New York Board of Trade,

Die aussichtsreich verlaufenen Ost-West-Handelsbesprechungen in Genf ergaben u. a. den deutschen Vorschlag zu einem Kompensationsabkommen mit Rumänien. Die Durchführungsmöglichkeiten eines deutsch-rumänischen Warenverkehrs auf Kompensationsbasis werden jetzt von Rumänien geprüft.