Die lange und bisher stets unbefriedigend verlaufene Diskussion über die Angleichung der Termine der deutschen Großmessen scheint jetzt zu einem ersten positiven Ergebnis zu kommen. Unter Vorsitz des Präsidenten des Zentralausschusses der Werbewirtschaft, Dr. Tigges, der zugleich Vorsitzender des Ausstellungs- und Messeausschusses ist, wurden Besprechungen mit den Messedirektoren von Hannover, Frankfurt und Köln abgehalten, die sich mit den Fragen der Gemeinschaftswerbung und der Messetermine beschäftigten. Das Ergebnis war eine befriedigende Abstimmung zwischen den drei Messeleitungen, die übrigens die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft deutscher Großmessen planen. Es wurde festgelegt, daß die Messen von Frankfurt, Köln, Offenbach und Nürnberg jeweils in der ersten Hälfte des März stattfinden sollen, während die Messe in Hannover wegen ihrer betonten Exportorientierung künftig in der zweiten Aprilhälfte abgehalten werden wird und damit auf die Termine von Mailand, Basel, London und Birmingham abgestimmt ist.

Ungeklärt bleibt zunächst, ob bereits im nächsten Jahr das bisherige Konsumgüterangebot der Messe Hannover in die Technische Messe eingebaut werden kann. Verlautbarungen, die sich mit dieser Zusammenlegung beschäftigen, wurden von der Hannoverschen Messeleitung als "zumindest verfrüht" bezeichnet... ww