Die Bergwerksgesellschaft. Dahlbusch, Gelsenkirchen, legte den Bericht für 1952 vor, für das Jahr des hundertjährigen Bestehens des Unternehmens. Mit einer Gesamtförderung von 977 113 t, das sind 11,3 v. H. mehr im Vergleich zu 1951, hat die Förderung nunmehr wieder diejenige von 1949 leicht übertroffen. Die Kokserzeugung mit 444 101 t war die bisher höchste überhaupt; sie liegt um 44,3 v. H. über 1938; gegenüber 1951 war eine Zunahme um 11,7 v. H. zu verzeichnen. In beiden Fällen liegen die Erhöhungen über dem Durchschnitt des Bundesgebietes von 3,7 v. H. bei der Kohlenförderung und von 9,8 v. H. bei der Kokserzeugung. Die durch die Steigerung der Kohlenförderung und der Kokserzeugung, allerdings auch durch Preiserhöhungen, bewirkte Umsatzzunahme um rd. 28 v. H. führte zu Ertragsbesserungen, die eine verstärkte Investitionstätigkeit möglich machten. Insgesamt belaufen sich die Anlagenzugänge seit der Währungsreform bis Ende 1952 auf rd. 1 Mill. DM, davon allein 1952 rd. 4,83 Mill. DM, denen Abschreibungen von rd. 15 Mill. DM (1951: 5,21 Mill. DM) gegenüberstehen. Im gleichen Zeitraum erreichte die gesamte Steuerbelastung rd. 18 Mill. DM, also in viereinhalb Jahren die Höhe, des Nominalkapitals. Nach Sonderabschreibungen von 3,01 – alles in Mill. DM – gem. Investitionshilfegesetz und von 0,37 gem. § 7a und b EStG ergibt sich für 1952 ein Verlust von 0,28, der durch Teilauflösung der ges. Rücklage gedeckt wird. Bei einem erheblich höheren Rohertrag von 36,65 (1951: 26,75) wurden außer den vorgenannten Sonderabschreibungen noch 2,86 (2,77) Norroalabschreibungen vorgenommen.

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über die Möglichkeiten der Steuerersparnis hat die Norddeutsche Bank AG., Hamburg, ein aufklärendes und Übersichtliches Merkblatt herausgegeben.

Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt vormals Roessler, Frankfurt am Main. In der Bilanzsitzung haben AR und Vorstand beschlossen, der für den 28. Januar vorgesehenen HV die Ausschüttung einer Dividende von 7 v. H. vorzuschlagen.