gleichermaßen interessiert, um die Betriebe auf einen höheren Produktivitätsstand zu bringen.

Der Anteil der Textilexporte am Gesamtexport der westdeutschen Wirtschaft war seit dem Ende des ersten Weltkrieges rückläufig; diese Bewegung setzte sich fort von 6,2 v. H. nach dem letzten Krieg auf 3,5 v.H. im Jahre 1952 und auf 5,2 v.H. in den ersten acht Monaten des Jahres 1953. Das Erfordernis zur Bildung wirtschaftlicher Großräume wird von den westdeutschen Textilunternehmern nicht bestritten, sondern uneingeschränkt bejaht. Aus diesem Grunde wurde zu dem Problem der Liberalisierung eine besonders fortschrittliche Haltung eingenommen. Die Textilindustrie würde in dieser Richtung auch den letzten Schritt bereitwillig tun, wenn gleiche Bedingungen auf allen Seiten gewährleistet wären. Im Geist einer eng-