VJ riimr. H hp ß iiW H; r ," rz ,U A:"A; digung, das heißt über die neue Gestalt, die die Eisenhower Administratiön ihrer Wehrmacht zu geben beabsichtigt, hat sich der Chef der Wehrmachtsteile, Admiral Radford, ausführlich vor dem Washingtoner Presseklub geäußert. Danach haben die Wehrmachtschefs entsprechend der Forderung Eisenhowers nach langfristiger Planung vor wem gen Tagen dem Präsidenten ein Verteidigungsprogramm bis zum 30. Juni 1958 vorgelegt. Ausgehend von der Auffassung, daß grundlegende Änderungen nicht in Hast durchgeführt werden dürfen, bietet das Programm für das am 1. Juli 1954 beginnende Haushaltsjahr nur einen Interim Okcrps müsse durch bessere Ausrüstung, neue Waffen und eine bessere Planung für die Schaffung von Reserven erhöht werden. Zu diesen neuen Waffen ge iörten in erster Linie die Atomwaffen, mit deren Bedienung und Einsatz schon heute jeder Wehrnuchtsteil vertraut sei. Verbesserte ferngelenkte Raketengeschosse, durch Atomenergie angetriebene Sciiffe und Flugzeuge, neue Anwendungsmöglkhketen von Radar- und ähnlichen Geräten würden nicht nur die Kampfkraft erhöhen, sondern gleichzeitig eine Verringerung der Mannschaftsbestände ermöglichen, bei denen augenblicklich die, Zahl der Kampftruppenin einem Mißverhältnis zu derjenigen der Versorgungs- und Nachschubeinheiten sowie des Verwaltungsapparates stehe : ;Das Ziel des neuen Programms besteht nach Admiral Radford darin, den Aufbau der verschiedenen Wehrrnachtsteile so zu ändern, daß beweglid e, nach allen Richtungen zu sofortigem Einsatz bereitstehende Kampf verbände vorhanden sind, uni daneben eine ausreichende Grundlage für eine Mobilisierung besteht. Diese Kampfverbände sollen so jmfangreich seinj daß die Alliierten die Gewißhek haben, daß die Vereinigten Staaten ihren interr nationalen Verpflichtungen nachkommen werden. Die Stationierung überlegener amerikanischer Kampf verbände dort, wo sich ein Angriff ereignen köante, würde aber zum wirtschaftlichen Zusammeibruch der Vereinigten Staaten führen. Dieses Verfahren müsse ebenso abgelehnt werden, wie der kostspielige Unterhalt einer 3 5 Mill. Mann starken Wehrmacht, den die früheren Wehrmachtschefs im Hiiblick auf ein bestimmtes "Jahr der Krise" verlangten. Der weniger kostspielige neue Aufbau der Wehrmacht könne Jahre hindurch fortgesetzt und der Entwicklung angepaßt werden. E. K.