Der Held liegt richtig

"Einen Nationalhelden" hat eine tschechoslowakische Monatsschrift den tschechischen Piloten Wolf in ihrer Dezember-Nummer genannt. "Ein bescheidener Junge, der in sieben Jahren einer unserer besten Piloten geworden ist", hieß es da. Seine Arbeit und sein Mut hätten ihm die höchsten Auszeichnungen eingebracht. Als die Zeitschrift in den Handel kam, war Nationalheld Wolf in seiner Maschine nach Westdeutschland geflohen.

Zuviel Händedrücke

Eine drastische Kürzung des Reiseprogramms Elizabeths II. fordern die australischen Zeitungen Telegraph und Truth "Die Königin sieht bereits abgespannt aus", schreibt der Telegraph, "in Fidschi und Neuseeland schon war das Programm mit reinen Routineverpflichtungen überladen, die die Königin erschöpften. Eine Menge von dem gleichen Kram ist für Australien vorgesehen". Truth sagt zum gleichen Thema: "Die Königin wird Tausende von Meilen reisen, Dutzende von Ansprachen anhören müssen und Tausende von Händel während der heißesten Monate des Jahres drücken müssen. Das Neuseeländische Programm war aber nichts gegen die unsinnigen und unverzeihlichen Pläne, die für Australien gemacht wurden. Das ist nichts als ein Wirrwarr und eine Tölpelei."

Ungemütliche Integrität

"Es besteht die Gefahr, daß die Polizei durch die Annahme von Geschenken in den Ruf der Bestechlichkeit gerät." Mit dieser Begründung hat der Polizeidirektor von Fürth bei Nürnberg angeordnet, daß seine Polizisten alle Geschenke, die sie in den Weihnachtstagen von Verkehrsteilnehmern erhielten, an ihre vorgesetzten Dienststellen abliefern müssen. Da die geschenkten Genußmittel von den Polizisten bereits verzehrt wurden, bezieht sich die Anordnung nur noch auf die Auslieferung von fünfzehn Feuerzeugen.

Kein Gesprächspartner