18.05 aus Stuttgart: Claude Debussys Violinsonate von 1917, eins der letzten Werke des großen Franzosen, "von fröhlichem Lärm erfüllt", wie er bitter ironisch sagte, spielen Charles Ferras und Jean Barbizet.

8.30 aus München: Der junge österreichische Ethnologe René de Nebesky-Wojkowitz ist drei Jahre in den kaum erforschten Himalaya-Königreichen Bhutan, Sikkim und Nepal gereist und berichtet davon zu Tonaufnahmen von noch nie gehörten Gebeten Und noch nie gesehenen Maskentänzen.

Montag, 25. Januar, 16.00 vom RIAS:

Wenige Monate vor seiner Diffamierung durch Goebbels, im Juni 1932, hat Paul Hindemith mit den Studenten der Musikschule im einstigen Plöner Kadettenhaus ein Musikfest gefeiert, für das er eine Reihe eigener Kompositionen geschrieben hatte. Aus der Sammlung dieser Gelegenheitswerke, dem "Plöner Musiktag", singt der RIAS-Knabenchor die Hindemithsche Kantate auf Texte der "Musica Teutsch" des Renaissancedichters Martin Agricola.

22.10 vom NWDR: Das Gleichnis vom aussätzigen Lazarus führt Günter Eich in seinem vom Nachtprogramm produzierten Hörspiel "Das Jahr Lazertis" für unsere Zeit fort – als Spiel vom Menschen, dem das Zauberwort abhanden gekommen ist.

22.30 vom SWF: Das Wort "Managerkrankheit" gehört seit einiger Zeit der Umgangssprache an. Rätselhaft aber ist die Sache, die es bezeichnet: der plötzliche "Tod am Schreibtisch" durch Kreislaufstörungen. Ihn versucht der Psychotherapeut Felix Schottländer zu deuten.

Dienstag, 26. Januar, 20.00 aus München: