Die Allianz-Lebensversicherungs- AG‚ Stuttgart, konnte auch 1952 beachtliche Fortschritte erzielen. Der Gesamtversicherungsbestand erreichte zu Ende des Berichtsjahres 2,74 (1951: 2,31) Mrd. DM Versicherungssumme bei insgesamt 1,55 (1,40) Mill. Risiken. Damit entfallen auf die Gesellschaft 13,4 v. H. des Gesamtbestandes der deutschen Lebensversicherung im Bundesgebiet und in Berlin. Das Neugeschäft erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahre um 15 v. H.; es erreichte 1952 rund 588 (565) Mill. DM Versicherungssumme. Die Beitragseinnahmen betrugen 156,5 (140,0) Mill. DM. Die Versicherungsleistungen stiegen auf 35,8 (32,9) Mill. DM. Die Auszahlungen für vorzeitig aufgelöste Versicherungen gingen dagegen auf 10,15 (13,23) Mill. DM zurück. Die Prämienreserve ist um rund 75 Mill. DM auf 487,95 (413,26) Mill. DM gestiegen.

Das Berichtsjahr schließt bei Gesamteinnahmen von 774,05 (667,88) – alles in Mill. DM – mit einem Gesamtüberschuß von 21,78 (20,35). Die HV beschloß, hieraus wieder 6 v. H. Dividende auf 7,00 AK zu verteilen und 21,32 (19,89) der Gewinnreserve der Versicherten zuzuführen, die sich damit von 69,70 (52,26) auf rund 91,02 erhöht. 2,45 wurden 1952 als Gewinnanteile an Versicherte ausgeschüttet. Inzwischen ist die Geschäftsentwicklung weiterhin befriedigend verlaufen. Bis Ende 1953 hat die Versicherungssumme 3,1 Mrd. DM erreicht. Die gesamten Deckungsmittel haben zu diesem Zeitpunkt 775,0 überschritten.

über die allgemeine Entwicklung des deutschen Lebensversicherungsgeschäftes wurde gesagt, daß die nachhaltige Werbung für den Spar- und Versorgungsgedanken zusammen mit dem allgemeinen Wiederaufstieg der Wirtschaft zu erfreulichen Fortschritten und zur inneren Festigung geführt habe. Mit etwa 20,5 Mrd. DM Gesamtbestand und 1,05 Mrd. DM Beitragseinnahmen sei etwa der Stand von 1935/36 erreicht worden. Dabei sei jedoch einerseits die verminderte Kaufkraft und andererseits der kleiner gewordene Arbeitsbereich durch die im Osten Deutschlands verlorenen Gebiete zu berücksichtigen. Mit 612 Mill. DM sei 1952 der durchschnittliche Anlagezuwachs von 1934/35 erheblich überschritten worden. 1953 habe er weiter beträchtlich zugenommen. E.