Dienstag, 23. Februar, 20.30 vom Südwestfunk:

Der holländische Humorist H.B. Fortuin, unseren Lesern durch mehrere sehr komische Kurzgeschichten bekannt, hat ein lustiges Hörspiel erfunden, in dem ein erfolgloser Drehbuchautor sich mit Hilfe eines raffinierten Tricks in der Filmbranche durchsetzt: "Rendezvous mit dem Erfolg". Theo Lingen spricht die Hauptrolle in dieser Satire auf die Filmproduktion.

15.00 aus München: W. Daniel berichtet aus dem polnisch besetzten Ost-Brandenburg. – 19.30 vom RIAS: Margot Pinter spielt das Klavierkonzert des sowjetischen Komponisten Aram Chatschaturian. – 20.30 vom RIAS: Gerhard Hermann Mostar zeichnet das Porträt der durch ihre Naivität oft unfreiwillig komischen Schlesierin Friederike Kempner, die die Tante Alfred Kerrs war. – 21.00 aus Stuttgart: Der Göttinger Atomphysiker Karl Wirtz spricht über die Auswirkungen, die der erste deutsche Atommeiler haben wird. – 21.10 vom SWF: Bé1a Bartóks dreisätzige "Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta".

Mittwoch, 24. Februar, 23.00 aus München:

"Angenommen, Sie hätten noch eine Viertelstunde zu leben, angenommen ferner, Sie wären bei klarem Verstand – welche Botschaft würden Sie dann Ihren Zeitgenossen hinterlassen?" Auf diese Umfrage einer französischen Schallplattenfirma haben Paul Claudel, Madame Colette, François Mauriac, der Physiker Louis de Broglie, der Romancier Georges Simenon und andere geantwortet. Im Nachtstudio teilt Friedrich Hansen-Löve die Antworten mit und kommentiert sie.

17.10 vom SWF: Tonbänder mit afrikanischen Negergesängen, die der Schweizer Afrikaforscher Hans Leuenberger aufnahm. – 20.00 aus Frankfurt: George Sebastian dirigiert im öffentlichen Sinfoniekonzert Werke von Strauß ("Don Juan"), Tschaikowsij (Violinkonzert mit Renato de Barbieri) und Brahms (1. Symphonie). – 20.30 aus Bremen: Wiederholung des Hörspiels "Drachenmaul" von J. B. Priestley. – 22.40 vom NWDR: In der Sendereihe "Das neue Klavierkonzert" spielt Branca Musulin das Klavierkonzert von Jean Françaix. – 23.00 aus Stuttgart: Von Hermann Reutter die große Chorfantasie und der "Gesang der Deutschen" mit dem Monolog aus Goethes "Iphigenie", den Martha Fuchs singt. Elisabeth Verden