Die Produktion der westdeutschen pharmazeutischen Industrie hat 1953 nach vorläufigen Schätzungen mit dem Wert von etwa 950 Mill. DM um rund 10 v. H. über Vorjahreshöhe gelegen. Die Zunahme gegenüber 1952 ist zu einem erheblichen Teil durch die Ausweitung des Exportgeschäftes bedingt: es stieg von 177 Mill. in 1952 auf 210 bis 220 Mill. DM in 1953, d. h., um etwa 15–20v.H. Auffallend ist, daß im Gegensatz zu früheren Jahren der Schwerpunkt der Arzneimittelerzeugung im ersten Quartal (255 Mill. DM) lag, was in der Hauptsache auf die damalige Grippewelle zurückzuführen ist. S.