Der Prozeß gegen den Spion Weis mußte von dem Bundesgericht in Karlsruhe abermals vertagt werden. Vorher kam. es zu einem höchst bemerkenswerten Zwischenfall. Der Verteidiger lehnte den Regierungsrat beim Bundesamt für Verfassungsschutz, Froebel, als Sachverständigen ab. und behauptete, daß er befangen sei. Er habe beider Vernehmung eines Zeugen mit dem Bleistift mehrmals rhythmisch auf den Tisch geklopft und dabei den Zeugen zu beeinflussen versucht. Der Bundesanwalt sprach von dem Vorurteil, das gegen eine „bestimmte Behörde“ herrsche, das schon so weit gehe, daß man nervöses Bleistiftklopfen für eine Geheimsprache halte. Das Gericht jedoch stimmte dem Antrag der Verteidigung zu. So wurde aus dem Vorurteil ein Urteil. Tgl