Die HV der Duisburger Kupferhütte, Duisburg, hat beschlossen, für 1953 eine auf 7 (i. V. 6) v. H. erhöhte Dividende zu verteilen. Das 24 Mill. DM betragende Aktienkapital der Gesellschaft befindet sich bekanntlich mit je 30,173 v. H. in Händen der drei großen IG-Nachfolgegesellschaften (BASF, Bayer und Hoechst), der Rest liegt bei einigen kleineren chemischen Fabriken. Die Gesellschaft, die erst 1953 aus der alliierten Kontrolle (IG-Konzern) entlassen worden ist, konnte im Berichtsjahr auf ihrem Hauptarbeitsgebiet, der Verarbeitung von Schwefelkies-Abbränden, eine Produktionssteigerung um 6 v. H. gegenüber 1952 erzielen. Allerdings sind die Umsätze und Erträge rückläufig gewesen. Die durch Preisrückgänge bei NE-Metallen bewirkte Schmälerung der Erlöse konnte nur zum Teil durch Kosteneinsparungen ausgeglichen werden. Bei einem Rohertrag von 43,29 (48,73) – alles in Mill. DM – und nach 5,98 (6,30) Anlageabschreibungen sowie nach Zuweisung von 4,0 (–) zu den Rücklagen ist ein Gewinn von 2,03 (5,91) ausgewiesen, der sich um den Vortrag auf 6,99 erhöht. Das Geschäftsjahr 1954 wird nicht ungünstig beurteilt. E.