Toto – sozialistisch

Auch in der Sowjetzone gibt es ein Fußballtoto. Vor zwei Jahren noch wurde das Toto als „Ausgeburt kapitalistischer Profitgier“ verurteilt. Jetzt hat man es auch und es werden 45 Prozent der aufkommenden Totogelder an den Staat abgeführte Die Gewinner der Spitzenquoten erhalten von der staatlichen Notenbank jedoch nur je 5000 Mark ausgezahlt und müssen sich schriftlich verpflichten, ihren Arbeitsplatz nicht zu verlassen, sich nicht selbständig zu machen, keinen Schmuck zu kaufen und kein Miethaus zu erwerben. Sie können lediglich monatlich 500 Mark von ihrem Konto abheben und alle größeren Anschaffungen nur mit Schecks bezahlen.

Japan darf nicht rot werden

Es müsse unbedingt verhindert werden, daß Japan unter kommunistischen Einfluß gerate, hat Eisenhower vor der amerikanischen Nationalgesellschaft für Erziehung in Washington gesagt. Wenn es den Sowjets und Rotchina gelänge, die Rohstoffquellen Asiens zu erschließen und sich von Japan eine starke Marine stellen zu lassen, würde der Pazifik nach Ansicht Eisenhowers zu einem „kommunistischen See“ werden.

Ohne Ressentiments

Der japanische General Tusyoshi Sanagi, der als Kapitän zur See den Angriff der japanischen Marineluftwaffe auf den amerikanischen Flottenstützpunkt Pearl Harbour im Pazific leitete, ist zum Generalstabschef der neuen japanischen Luftwaffe ernannt worden. Andere Offiziere, die in leitenden Stellungen am Kriege gegen Amerika teilgenommen haben, sind ebenfalls mit wichtigen Positionen in der neuen japanischen Wehrmacht betraut worden.

Das rote Spionagezentrum