Die Olympia Werke West GmbH., Wilhelmshaven, die der AEG nahesteht, wurde durch Beschluß ihrer Gesellschafterversammlung in eine AG unter der Bezeichnung Olympia Werke AG. umgewandelt Die Gesellschafterversammlung erhöhte das Stammkapital von 10 auf 16 Mill. DM durch Umwandlung von Gesellschafterdarlehen in Stammkapital. Die Gesellschaft führt die Fabrikation und den Vertrieb der Olympia Büromaschinen (Schreibmaschinen und Addiermaschinen) weiter, welche früher von ihrer Vorgängerin in Erfurt und seit-Kriegsende von ihr selbst in der Form der G.m.b.H. in Wilhelmshaven betrieben wurde. Es werden gegenwärtig über 7000 Belegschaftsmitglieder beschäftigt! die knappe Hälfte der Produktion geht in den Export. Der Aufbau der Büroschreibmaschinen-Fabrikation, die erst 1953 aufgenommen/wurde, wird eine weitere Vergrößerung des Werkes und eine nennenswerte Erhöhung der Belegschaftszahl mit sich bringen.

Die Gesellschaft ist an der deutschen Produktion von Kleinschreibmaschinen und Addiermaschinen stück- und wertmäßig etwa zur Hälfte beteiligt; sie ist das bedeutendste Unternehmen der Büromaschinenindustrie in Deutschland. Das Werk ist derzeitig voll beschäftigt, und die Aussichten, für das laufende Geschäftsjahr werden günstig beurteilt. Der AR besteht aus Dr. Hans C. Boden (AEG), Vors., Dr. Ing. Otto Koehn (AEG), stellv. Vors., Generaldir. Kurt Fengefisch (Hamburgische Landesbank), Dir. Wilhelm Reinold (Commerz- und Disconto Bank AG., Hamburg), Rudolf Geißler (Arbeitnehmer), Karl Ahrens (Arbeitnehmer) der Vorstand besteht aus Joachim Wussow (Vors.), Wilhelm Brök und Dipl.-Ing. Otto Reichert. E.

Die Hamburger Hochbahn AG, Hamburg, hat 1953 rund 15 Millionen mehr Fahrgäste befördert als 1952. Diese Zunahme ist also fast ebensogroß wie im vorangegangenen Jahr, insgesamt wurden rd. 454 Millionen Personen befördert, davon von der Straßenbahn rd. 257 (250) Mill., von der U-Bahn 158 (156) Mill. und von Kraftomnibussen rd. 29 (28) Mill. Personen. Trotz der größeren Verkehrsleistungen ist durch Rationalisierungsmaßnahmen der Personalstand, um rd. 300 auf 8353 Köpfe zurückgegangen. Die Gewinn- und Verlustrechnung 1953 schließt mit einem Gewinn von rd. 14 000 DM, der sich um den Vortrag auf rd. 25 000 DM. erhöht und weiter vorgetragen werden soll. Die freien Aktionäre erhalten auf Grund der Dividendengarantie wieder 5. v. H. Dividende; den erforderlichen Betrag stellt die Stadt Hamburg zur Verfügung. Am Grundkapital von 69,04 Mill. DM ist die Stadt Hamburg mit 56 v. H. beteiligt.