x . y., Eisleben

Die Erzvorräte im anhaltinischen Revier von Mansfeld werden in absehbarer Zeit erschöpft sein, das ist das Ergebnis soeben beendeter geologischer Untersuchungen. Die Investitionen fließen jetzt bereits in die Kriegs- und Schwerindustrie von Hettstedt. Den entlassenen Kumpels bietet man nur hier Arbeit an. Da sie zu den neuen Arbeitsstätten meist zu weite Anfahrtwege haben, hat man zwei Pläne aufgestellt: 1. die Arbeiterfamilien bleiben am alten Wohnort, die Beschäftigten jedoch werden bis auf vier Tage monatlich in Behelfsunterkünften innerhalb der Fabrikgelände untergebracht oder 2. die Arbeiter ziehen mit ihren Familien in ähnliche provisorische Unterkünfte bei den Werken.