Der Termin für unser Kurzgeschichten-Preisausschreiben ist in der vorigen Woche abgelaufen. Rund zweitausend Arbeiten sind uns gesandt worden, eine Zahl, die wir nicht erwarten durften. So hat sich also zunächst in der Quantität eindeutiger bestätigt, als wir zu hoffen wagten: es gibt in Deutschland genug Schriftsteller und Liebhaber, die die kurze Form pflegen.

Ob es nun auch genug Kritiker gibt, die uns helfen werden, aus den 16 besten Geschichten, mit deren Veröffentlichung wir in der nächsten Nummer vom 28. Oktober beginnen, die drei besten herauszufinden? Denn nur unsere Leser-Kritiker können unsere Hoffnung, daß es in Deutschland Kurzgeschichtenschreiber und repräsentative Kurzgeschichten gibt, hinsichtlich der Qualität bestätigen. Sie sollen ihre Meinung über die 16 veröffentlichten Geschichten sagen. Sie sollen die drei besten Geschichten bestimmen und sagen, warum sie so bestimmt haben.

Deshalb machen wir alle unsere Leser schon heute auf den Beginn der Veröffentlichung ausgewählten Geschichten in unserer nächsten Nummer aufmerksam. Von weiteren Kurzgeschichteneinsendungen dagegen bitten wir abzusehen – die Frist ist um, wir können sie nicht mehr verlängern.