Die 75 Jahre bestehende Hartmann & Braun AG., Frankfurt/M., schlägt der HV am 12 November vor, für das Geschäftsjahr 1953 eine Dividende von 8 v. H. so verteilen. Die Firma hat 1952 eine Dividende von 5 v. H. und außerdem 3 v. H. Gewinnanteil als Nachzahlung für das vorausgegangene Jahr auf das 3,632 Mill. DM betragende Grundkapital gezahlt. Diese Spezialfabrik für elektrische und wärmetechnische Meßgeräte berichtet, daß der Geschältsumfang 1953 etwa dem des Vorjahres entsprochen hat. Während jedoch der Inlandanteil zugenommen hat, konnte der 1952 durch einige Großaufträge besonders hohe Export – er wurde für 1952 auf 8 Mill. DM beziffert – nicht ganz erreicht werden. Der weitere Ausbau der Entwicklungsabteilungen, insbesondere in einigen Spezialgebieten der industriellen Meßtechnik, hat auch für das Fabrikationsprogramm eine beachtliche Ausweitung zur Folge gehabt. Im großen ganzen, so heißt es, sei es gelungen, durch Rationalisierung die erhöhten Kosten auf dem Entwicklungsgebiet und durch Lohn- und Gehaltserhöhungen weitgehend aufzufangen.

Die Zahl der Mitarbeiter lag nach erheblichen Schenkungen im Berichtsjahr Ende 1953 mit 2750 Personen über dem Stand des Vorjahres mit 2669 Personen. Von den Tochtergesellschaften hat sich bei der Elima GmbH., Frankfurt/M. (Schalttafelinstrumente), eine lebhafte Produktions- and Umsatzzunahme ergeben. Die Günther & Tegetmeyer GmbH., Braunschweig, hat die Entwicklung von Elektrometern und Geräten für die Strahlenmessung fortgesetzt. Die Beteiligungsgesellschaft Schoppe & Faeser GmbH., Minden (wärmewirtschaftliche Regeltechnik), konnte nach Inbetriebnahme von Erweiterungsbauten ihre Produktion erhöhen. V.