h. s z., Templin

Einen unangenehmen Beigeschmack verursachte die Interpretation von SED-Funktionären aus Templin, zum Beschluß der Sowjetzonenregierung, das ehemalige Haus des Wissenschaftlers Albert Einstein am Rande des Templiner Forstes unter Denkmalsschutz zu stellen. Der Parteiagitator V. griff die Maßnahme auf und erklärte auf einer Funktionärversammlung: "Das ist ein neuer Schlag gegen die Kriegsbrandstifter. Wir sorgen uns um die Erhaltung des Hauses eines großen Wissenschaftlers, der eine heiße Liebe zur Sowjetunion empfindet und die Bemühungen des demokratischen Weltfriedenslagers jederzeit unterstützt. Das ist unser Dank an Albert Einstein."