Zu den arbeitspsychologischen Voraussetzungen für den betriebswirtschaftlichen Erfolg des modernen Wirtschaftsunternehmens zählt heute die Erkenntnis, daß die Erhaltung der Arbeitskraft und der Arbeitsfreude von wesentlicher Bedeutung für die Leistungen der Betriebsangehörigen ist. Vielartige soziale Einrichtungen – von der werksärztlichen Betreuung über die Werksküche bis zur Erfolgsbeteiligung – sind die praktischen Auswirkungen dieser Erkenntnisse. Diese freiwilligen sozialen Einrichtungen sind Leistungen der Unternehmen in der Gegenwart. Sie finden die willkommene und notwendige Ergänzung in Leistungen, die in der Zukunft erbracht werden sollen. Befreiung von materiellen Sorgen am Lebensabend und Sicherstellung der Familie bei vorzeitigem Tod des Ernährers sind die Ziele von verschiedenartigen Einrichtungen, die unter dem Oberbegriff "Betriebliche Altersfürsorge" mehr und mehr in den Vordergrund des Interesses rücken.

Der Betrieb erreicht mit der Schaffung derartiger Versorgungseinrichtungen, die zu den "human relations" gehören, eine enge Verbindung von Mensch und Arbeitsstätte. Die Alters- und Familienversorgung ist so gesehen die logische Neubildung eines betrieblichen Sorgerechts an Stelle des in der arbeitsteiligen Wirtschaft kaum noch möglichen patriarchalischen Systems vergangener Zeiten. Auch die sachliche Notwendigkeit einer engeren Verknüpfung von menschlichen und betrieblichen Interessen ist im Bereich der sozialen Marktwirtschaft und unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung unbestritten. Schon heute zeichnet. sich hier und da ein Mangel an Fachkräften ab und es ist menschlich nur zu verständlich, wenn der Arbeitnehmer seine Arbeitskraft dem Unternehmen verkauft, das in ihm nicht nur einen Betriebsfaktor, sondern darüber hinaus auch den Menschen sieht.

Sich abzeichnende Nachwuchsprobleme (siehe Schaubild), Bildung eines zuverlässigen, betriebstreuen Facharbeiterstammes, Verhinderung von Abwanderung usw. werden mehr denn je dazu führen, in den Betrieben ein nach Verdienst und Leistung gestaffeltes Versorgungswerk einzurichten. Der Gerling-Konzern, Köln, als führendes Versicherungsunternehmen bietet der deutschen Wirtschaft auf Grund seiner Erfahrungen. Lösungen, die den Eigenarten der Betriebe und den finanziellen Möglichkeiten angepaßt sind. Dabei ergibt sich, daß die steuerlichen, liquiditäts- und bilanzmäßigen Probleme jedes einzelnen Betriebes ihre entsprechende Berücksichtigung finden können. Ob ein Unternehmen die Direktversicherung wählt oder ein Versorgungsversprechen abgibt, für das es eine Rückdeckungsversicherung abschließt, ist jeweils nur eine Frage der betriebswirtschaftlichen Zweckmäßigkeit.

Die Fachleute des Gerling-Konzerns haben für die Einrichtung eines Altersversorgungswerkes – entweder für alle Betriebsangehörigen oder vorerst nur für Spitzenkräfte und leitende Angestellte – Formen entwickelt, die man unter dem Komplex "Betriebliche Altersversorgung nach Maß" zusammenfassen kann, wobei sich das "nach Maß" auf die betriebsbedingten Gegebenheiten bezieht. Der Gerling-Konzern hat zu informatorischen Zwecken Schriften geschaffen, die in diesem Zusammenhang besondere Erwähnung, verdienen:

"Die Zukunftsicherung der Betriebsangehörigen"

"Die Sammelversicherung für Betriebsangehörige"

"312 DM-Einmalprämien-Versicherung"