Auf Veranlassung des Bundesverkehrsministeriums wurde 1952 im gesamten Bundesgebiet eine in allen Teilen großzügig organisierte Straßenverkehrszählung durchgeführt. Sie zielte darauf ab, in exakter Weise eine Übersicht über die Dichte des Verkehrs im allgemeinen und an besonderen Stellen zu gewinnen und dabei zu ermitteln, wo die Straßen übermäßig belastet und die Gefahrenquellen am größten sind. Offensichtlich sollte das Ergebnis dieser Zählung als Grundlage für bestimmte Maßnahmen zur Ordnung des Verkehrs dienen, insbesondere für die Entlastung des Straßennetzes. Man geht wohl nicht fehl in der Annahme, daß es in erster Linie die Verbotsmaßnahmen des Straßenentlastungsgesetzes begründen sollte.

Bisher – also rund zwei Jahre später – liegt der Öffentlichkeit noch kein Ergebnis der mit großem Aufwand durchgeführten Zählung vor. Zwar hat der Bundesverkehrsminister auf der Tagung der Gesellschaft für Straßenbauforschung im September; Köln einige Zahlen genannt, dabei aber erklärt, daß das Ergebnis "demnächst" und "zur gegebenen Zeit" bekanntgegeben würde. Niemand wird nun leugnen wollen, daß für die Öffentlichkeit gerade dieses Ergebnis von besonderer Bedeutung sein dürfte. Man darf daher mit Recht fragen, warum eine Veröffentlichung dieser für die Allgemeinheit so wichtigen Verkehrszahlen noch nicht erfolgt ist.

Es ist hinlänglich bekannt, daß im Frühjahr vor der Bekanntgabe der sehr umstrittenen Verkehrsgesetzentwürfe eine Art "Unfallkampagne" einsetzte, die in der Öffentlichkeit eine berechtigte Beunruhigung hervorrief und geradezu scharfe und schnelle Maßnahmen zur Entlastung der Straßen herausforderte. Es ist nun nicht schwer, festzustellen, daß die früher so förderte Unfallkampagne merklich abgeklungen, ja, man kann schon sagen, fast völlig zum Stillstand gekommen ist...

Sucht man nach Gründen dieser Entwicklung, so liegt die Vermutung nahe, daß das Ergebnis der Verkehrszählung nicht den Erwartungen entsprechen hat und daher angenommen werden muß, daß es offenbar keine Rechtfertigung für des ^Straßenentlstungsgesedatstellen durfte, sondern allein die Notwendigkeit beweist, Straßen zu bauen, insbesondere dort, wo eine Auflockerung des Verkehrs die Gefahrenquellen zu betenden vermag. Die Zählung wird eher bewiesen, haben, daß sich die viel diskutierte ^Srraßenbelastung nur auf gewisse Straen konzentriert, und dier Verkehr zwar neuerlgische Punkte aufweiste die Verkehr mwn zu sind.

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