Wenn auch unsere Leser sich mit aher Mehrheit für die drei preisgekrönten lichten entschieden – so haben doch ante anderen 13 Arbeiten gefallen. Jede di Arbeiten wurde viele Male als erste ^gell Deshalb veröffentlichen wir hier 16 Urteile, in denen jede der 16 Geschichten ^ill als beste bezeichnet wird. Herbert Malecha: „Die Probe“ ^(XI)

Was mir an dieser ^Kurzgeschichsonders gefällt, ist der einfache Umstand, da Autor den Mut zu einer kräftigen (sagen Seinethalben ruhig: zu einer knalligen) Pointe Stiele Autoren verzichten heute auf dieses M vermutlich erscheint es ihnen zu altmodisch ^unhausbacken. Aber auf die Gefahr hin, daß mal? für simpel und anspruchslos erklärt: mir ^gefä Wie hier geschildert wird, daß der Held der ^Gehte sich zunächst entsetzlich unsicher und bei vorkommt, in eine Lage gerät, die wirklich t gefährlich für ihn ist, dieser Situation glückntrinnt, sich daraufhin in ein Gefühl ^völligherheit und Geborgenheit wiegt und nun ^einem für ihn scheinbar völlig ungefährlichen im scheitert – das mag manchem zu einfach, ^sichrchschaubar sein; ich stehe nicht an, dieser ^Site von mir aus den ersten Preis ^zuzuerkenneiß der Autor bisher nicht durch literarische Ventlichungen hervorgetreten und somit eine Abdeckung ist, freut mich, auf meine Entscheidet diese Tatsache keinen Einfluß gehabt. Hanns-Peter Fink, Wital-Elberfeld E.A.Greeven: „Albert, der ,außerordehe‘“ (VI)

Die in schönem, kultiviertem ich sehr ruhig erzählte Geschichte unterscheide von allen anderen veröffentlichten ^Kurzgechten dadurch, daß sie mit der letzten der ^erla Zeilen nicht endet, sondern in tieferem Sinamit beginnt. Denn ohne den verlangten km Rahmen zu sprengen, führt sie mit ihrem Schicht zu einem Abschluß, sondern sie verlangt ^veser, sich nun selbständig und mit ^stärkstertilnahme dem Schicksal der beiden ^Menschen,jdenen erzählt wurde, zuzuwenden. Und ^zwakblidcend und suchend in eine verschleierte ^Veinheit, vorausfühlend und ahnend in die ^völjrdunkelte Zukunft Alberts. Dieser zarte, ^ffte, liebende Mann, der nach schwerer ^Jugeiieden und Erfüllung in glücklicher Ehe ^gefnnat, steht gänzlich überraschend mitten in ^einrchtbaren Tragödie. Denn viel, viel bitterer ^ins der Tod der geliebten Frau muß es ihn ja ^ti, sie durch das Leben verloren zu haben. ^Dielvollen Überlegungen, wann sie sich dem ren Mann zugewandt haben mag, wie ^weitGefiihl für ihn selbst überhaupt je echt war, Veit sie die Bindung der Ehe vielleicht nur ^geshat, um in diesem Schutz die Freiheit für ^endere, die verborgene, die entscheidende Bit zu finden..., all diese ausweglose Marter ^zisch dem Schlußsatz des Autors unerbittlich he obwohl er alle diese Fragen offen läßt, wie auf nach den etwa noch vorstellbaren ^Lebensmögiiten Alberts in der Zukunft.

Eine der wichtigsten und sehn Aufgaben des à erfüllt: ^däer nicht nur für die Dauer des Lesens, sonderig nachwirkend und eindringlich in den Bann seiner Schilderung zu ziehen, sein ^Nächde und damit ein weiter gestaltendes ^Mitwirke eigenen Werk wachzurufen. Frau Lulu Buttmann, ^Gd am Tegernsee

Ulrich Becher: „Er wollte sie nicht ^In” (XVI)

Die Vollendung des ^Schicksles Menschen in der Weite eines ^sonnendurchg fernen Landes wird ohne Pathos, jedoch mit ^in Realismus geschildert, der die Gedanken weit über das letzte gelesene Wort hinaus gen nimmt. In kürzester Form, nach ^umfast erlebt man die Natur eines fremden ^Landes, pitten seiner Bewohner, ihre Nöte und die ^Mhmen von Staat und Zivilisation. In dieser Einsamkeit der ^dörrten Hügelsteppe – in welcher wir uns ^hufjg alle befinden – gestaltet der Autor den Chart eines Menschen, dem mitgeteilt wird, ^unheilbfank zu sein, als Aussätziger kolonisiert zu ^we. Dennoch ergibt er sich nicht seinem ^Schicksalh Siechtum, dem „Schach“, welches die ^Kran! ihm bietet. Er trennt sich in Verantwortung! Liebe von den Seinen, wächst aber im ^Drauch Freiheit über sich selbst hinaus, erscheint ^injKraft seines Entschlusses als freier Mann ^unjirist auf „natürliche“ Weise in glühender ^Se zu sterben als Sieger über sein Schicksal. ^Dole „unnatürliche“ Weise seines Todes im ^christl) Sinne wird ihm nicht bewußt – darüber zu eieiden, bleibt aber dem Himmel, unter dem er viied.

Eine Kurzgeschichte im ^Sides Wortes, dem Inhalt nach aber unser Leben