Wenn unseren Schulen immer noch viel zuwenig fi eine einigermaßen ausreichende musikgeschichtie Unterweisung getan wird, so kann das schoÄngst nicht mehr mit dem Mangel an geeignetermhrmaterial begründet oder entschuldigt wert Geradezu eine "Herausforderung" zum Schebrauch könnte man die jetzt erscheinende "Kleine Musücherei". Verlag Hans Sikorski, Hamburg (Einaeft, geb. 3 40 DM) nennen, von d bisher die Monographien über Bach, (von J. F effin), Händel (von Karl Gustav Feilerer), Gluclvon Franz Fraga), Haydn (von Alfred Bareseljchubert (J. F. Steffin), Puccini (Baresel), Brück (Feilerer) und Strauß (Baresel) vorliegen (in- rbereitung: Mozart und Beethoven). Jedes Idchen dieser Reihe, einfach aber ansprechend abstattet, ist also von einem berufenen Fachnn verfaßt, im Biographischen lebendig ohne ickfälle in ehemals bei solchen Unternehmung unerläßliche bürgerliche Sentimentalitäten; ir?erkbetrachtungsteil sachlich und faßlich ohne Ülfütterung mit Fachbegriffen, die den lernbegiera Laien zu unleidlicher Klugschwätzerei veten könnte — einer Krankheit, die heute das ze Verhältnis des interessierten Publikums zur ;lt der Kunst vergiftet. Eine bestimmisthetische "Ausrichtung" ist mit dem — jeweilsind 70 Seiten umfassenden — Büchelchen nichtabsichtigt. Vielmehr, wie es sich auch gehört, ble dem Leser überlassen, nachdem er über jeden ft ter das erfahren hat, was über ihn an objektktsächlichem erfahrbar ist, sich selbst eine über if ende Vorstellungsordnung zu bilden, nach der die Erscheinungen der eigenen Neigung gemäß ngieren kann. Auch in diesem Sinne wahrt didicherreihe einen ausgesprochen didaktischen Chkter: sie will belehren, nicht beeinflussen. Dan besonders verdient sie jede Empfehlung a th