Die ständig fortschreitende Entwicklung zum Käufermarkt und nicht zuletzt die mehr oder weniger stagnierende Textilkonjunktur zwingt vor allem die Textilindustrie zu einer stärkeren Kontaktpflege mit dem Einzelhandel, die sich dann (verkaufsfördernd) auf die Kundin oder den Kunden auswirken soll. Man weiß in der Industrie sehr gut, daß selbst das beste und preiswerteste Erzeugnis nichts nützt, wenn die Verkäuferin hinter dem Ladentisch versagt, also auf die vom Käufer vorgetragenen Wünsche nicht eingehen kann...

Ein vorbildliches Beispiel dieser Kontaktpflege gibt in diesen Wochen in allen Teilen des Bundesgebietes und auch in Berlin die Feinstrumpfwirkerei Richard Wieschebrink, die sich in Wedel bei Hamburg in den letzten Jahren zu einer der führenden Perlon-Strumpffabriken entwickeln konnte und heute in modernsten Fabrikationsanlagen eine 416 Personen starke Betriebsfamilie beschäftigt. Textileinzelhändler und ihre Verkäuferinnen erhalten im Rahmen dieser Kontaktpflege von Gräfin von Bernstorff ein Referat über die Kunst des Verkaufens so charmant serviert, daß der Erfolg nicht ausbleiben kann. Mit einer wirkungsvollen Diapositv-Unterstützung wird den Verkäuferinnen deutlich gemacht, daß das Beherrschen der Warenkunde an der Spitze jeder Verkaufskunst stehen muß. Als nicht weniger notwendig wird die positive Einstellung zum Leben und zum Beruf und der Glaube an sich selbst und an die Berufung zur Verkäuferin bezeichnet. Wichtig ist ferner, daß die Verkäuferin Persönlichkeit sein muß (wenn sie es noch nicht ist, so sollte sie es schleunigst werden). Daß die Verkäuferin aber auch charmant, liebenswürdig, menschlich, natürlich und einfach sein soll, zählt ebenfalls zu den goldenen Verkaufsregeln, die Richard Wieschebrink für den Umgang mit seinen duftigen bei ami-Erzeugnissen kreiert hat. we.