b. r.-h., Düsseldorf

Nordrhein-Westfalens Kriminalpolizei fuhr mit einem neuen Spezialwagen mit allen Schikanen und dadurch fundiertem großen Hoffnungen für erfolgreiche Verbrecherjagd in das Jahr 1955. Der neue technische Einsatzwagen, der erste in der Bundesrepublik, enthält alle technischen Einrichtungen einer Kriminalpolizeistelle: Lichtbildanlage, Photolabor, Sprechfunk, Diktiergerät, Schreibmaschine, vielseitiges „Handwerkszeug“, Verbandsmaterial, die ganze Apparatur. zur Entnahme von Blutproben, Prüfung von Fingerabdrucken, Spuren, chemischen Zusammensetzungen usw. Fünf Mann Besatzung finden in dieser rollenden Kriminalstelle Platz und können dort auch nächtigen. Der Wagen wird vor allem bei Kapitalverbrechen, Katastrophen und schweren Unfällen eingesetzt. Bei Bewährung sollen im Laufe der Zeit die sieben Hauptstellen der Kriminalpolizei in Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf, Dortmund, Hagen, Köln, Mönchen-Gladbach, Münster und Wuppertal) damit ausgestattet werden. Das rollende Kriminallabor ist in einem einachsigen Anhänger untergebracht, der von jedem, auch jedem kleinen Fahrzeug gezogen werden kann. Es kostet 16 000 bis 18 000 DM.