Die HV der „Albingia“ Versicherungs-AG‚

Hamburg, deren Hauptaktionär die Guardian Assurance Comp. Ltd., London, ist, hat antragsgemäß beschlossen, für das Geschäftsjahr 1953 erstmals nach Kriegsende die Dividendenzahlung mit 8 v. H. auf 4 Mill. DM Grundkapital aufzunehmen. Nach Zuweisung von 2,47 – in Mill. DM – an Rücklagen und Rückstellungen und von 0,52 an die Wertberichtigung gemäß § 7d EStG wird ein Gewinn von 0,60 ausgewiesen, der allerdings sich buchmäßig daraus ergibt, daß in ihm der Gewinnvortrag von 0,62 aus 1952 enthalten ist. Nach Abzug des Dividendenbetrages und der AR-Tantieme verbleiben 0,23 zum Vortrag. Die Beitragseinnahmen sind 1953 auf 53,55 (1. V. 46,90) gestiegen, davon 38,71 (33,54) für eigene Rechnung. Für 1954 sind die Beitragseinnahmen auf etwa 60,0 veranschlagt. Das Steigen der Bruttoprämieneinnahme ist zum großen Teil auf die Hereinnahme weiterer Rückversicherungsverträge aus dem Ausland zurückzuführen. Die – bezahlten und zurückgestellten – Leistungen für Schaden stiegen 1953 auf 30,92 (28,87), davon 23,61 (21,50) für eigene Rechnung. Auch die Kapitalanlagen haben sich im Berichtsjahr weiter um 6,92 auf 49,75 erhöht; darunter befinden sich noch 12,06 (12,10) Ausgleichsforderungen. Der Anteil der Ausgleichsforderungen an den Aktiven belief sich Ende 1953 noch auf 21,0 (24,6) v. H.

Das Geschäftsjahr 1953 stand bei der Gesellschaft im Zeieben der Lebensversicherung, da sie 1952 die Aktienmajorität des 2 Mill. RM betragenden AK der Terra“ Lebensversicherungs-AG, Berlin, erworben hat. 1953 wurde der Name der Gesellschaft in „Albingia“ Lebensversicherungs-AG geändert und der Sitz nach Hamburg verlegt. Die beiden Gesellschaften haben ihren Außendienst zusammengelegt mit dem Erfolg, daß ein Mehrfaches an Neugeschäften hereingebracht wurde. W i.

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NSU bringt Superfox. Zum Frühjahr bringt NSU eine neue 125-ccm-Maschine heraus die durch ihre Leistung Aufsehen erregen wird. Der obengesteuerte 125-ccm-Viertaktmotor leistet knapp 10 PS, die Ventile werden durch die Ultramax-Schubstangensteuerung, die sich beider großen NSU-Max so bewährt hat, angetrieben. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 km/h, der Verbrauch ist, wie bei Viertaktmotoren üblich, sehr niedrig. Die neue Superfox ist in Erscheinung und Leistung die kleinere Schwester der NSU-Max.