wo. da., Schneidemühl

In der Grenzmark Posen-Westpreußen und dem östlichen Ostbrandenburg sind Jagdschutzkommandanten gegen die Wolfsplage eingesetzt worden. Es handelt sich dabei um Berufsjäger, die den örtlichen Polizeiabteilungen unterstellt sind und nur mit Polizeioffizieren zusammen jagen dürfen. Waffen und Munition werden von der Polizei lediglich ausgeliehen, Privatbesitz an diesen Teilen der Jagdausrüstung ist verboten. Für einen erlegten Wolf erhält der einzelne Jäger außer seinem Gehalt eine Prämie von 350 bis 600 Zloty nach Alter des Wolfes. Die Treiber, die anderen Jäger sowie die Polizeioffiziere und übrige Hilfskräfte erhalten, wenn sie dem Jagdkommando des Schützen angehören, eine entsprechend geringere Sondervergütung. In den letzten Wochen wurden 14 Wölfe in der Grenzmark Posen-Westpreußen und in Ostbrandenburg geschossen. Es handelte sich dabei nicht um Standwild, sondern Tiere, die auf dem Durchzug nach Westen waren.