Eternit baut Berliner Werk nicht weiter aus. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Bundeswirtschaftsministerium und der Verwaltung der Eternit AG über die Gewährung eines weiteren ERP-Kredites von rund 2,8 Mill. DM zur Remontage des Rudower Betriebes haben nun dazu geführt, daß die Gesellschaft den bereits vor langer Zeit beim BWM gestellten Kreditantrag zurückgezogen hat, Wie Vorstandsmitglied Dr. Hugo Buschmann mitteilt, erhält damit der in Leimen bei Heidelberg im Aufbau befindliche Betrieb immer größere Bedeutung. Das gilt nicht nur für die Plattenfabrik, die voraussichtlich Anfang April anlaufen wird, sondern auch für die Druckrohrfabrik, die auch noch in diesem Jahre, die Produktion aufnehmen soll.

Die Dortmunder Actien-Brauerei, Dortmund, schlägt der zum 25. März einberufenen HV vor, für 1953/54 eine auf 10 (1. V. 7) v. H. erhöhte Dividende auf das 8,54 Mill. DM betragende AK zu verteilen.

Die Verwaltung der Elbschloß-Brauerei, Hamburg-Nienstedten, schlägt der HV am 28. Februar vor, für 1953/54 eine auf 4 (1. V. 3) v. H. erhöhte Dividende auf 4 Mill. DM Grundkapital zu verteilen.

Dunloplan GmbH gegründet. Mit Wirkung vom 1. Januar wurde in Hanau a. M. als Schwesterfirma der Deutschen Dunlop Gummi Compagnie AG. die Dunloplan GmbH gegründet, Zum Geschäftsführer wurde Generaldir. E. F. Hingeley berufen und als Verkaufsdirektor Prokurist Heinz Müller bestellt. Das Erzeugungsprogramm umfaßt zunächst fertige Platten für Wohn- und Nutzböden aller Art, fugenlosen Fußboden als Industrieboden für Hallen und Fabrikationsräume, für See- und Binnenschiffe, Waggonböden und Brückenbelag sowie Fugenverguß. Die Gesellschaft verfügt über eigene Verkaufsniederlassungen in Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Frankfurt/M., Stuttgart, Nürnberg und Berlin.

Bei der Kundenkreditbank Kommanditgesellschaft a. A., Düsseldorf, betrug der Umsatz in 1954 rund 236,6 Mill. DM, das sind 58,2 Mill. DM. mehr als im Vorjahr. Diese Summe verteilte sich auf 440 000 Einzelkredite gegenüber 394 000 in 1953. Durch die Steigerung der Geschäftstätigkeit wird sich die Bilanzsumme auf rund 120 Mill. DM – im Vorjahr 87,1 Mill. DM – stellen. Das Kreditvolumen, das Ende 1953 rund 99 Mill. DM betrug, stieg zum 31. Dezember 1954 auf 148 Mill. DM. Die ertragsmäßige Entwicklung in 1954 wird zufriedenstellend beurteilt.

Die Nordstern Allgemeine Versicherungs-Aktiengesellschaft wird der zum 28. Februar nach Köln einberufenen HV die DMEB und die Jahresabschlüsse bis einschl. 1953 vorlegen. Die Verwaltung der Gesellschaft schlägt vor, das Grundkapital von 8 Mill. RM auf 4 Mill. DM (voll eingezahlt) umzustellen.